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Betriebsbesuch bei Heller Maschinen & Technologie AG

Auf dem Bild sind drei Personen in einer Produktionshalle zu sehen.
Alexander Heller, Geschäftsführer Heller Maschinen und Technologie AG; Frank Spilling, Bürgermeister Arnstadt; Jörg Neumann, Wirtschaftsförderer Arnstadt

Bürgermeister Frank Spilling und der Wirtschaftsförderer Jörg Neumann hatten am 5.9.2023 die Gelegenheit, einen Betriebsbesuch bei der Heller Maschinen & Technologie AG in Arnstadt durchzuführen. Alexander Heller, der Geschäftsführer des Unternehmens, führte durch die Produktionsstätte und gewährte interessante Einblicke in die Geschichte und die aktuellen Aktivitäten des Betriebs.

Die Geschichte der Heller Maschinen & Technologie AG begann am 1. Juli 1990, als das Unternehmen am Standort Crawinkel mit gerade einmal sechs Mitarbeitern gegründet wurde. Eine wichtige Entwicklung in der Unternehmensgeschichte war die Beteiligung der Erfurter Firma Heller Automation. Im Jahr 2002 erfolgte der Bau einer neuen Produktionsstätte in Arnstadt und bereits im Jahr darauf zog der gesamte Betrieb dorthin um. Im Jahr 2006 zog auch Heller Automation nach Arnstadt, was zu einer weiteren Stärkung der Unternehmenspräsenz führte. Zusätzlich erfolgte im Jahr 2007 eine Erweiterung durch den Bau einer weiteren Montagehalle.

Der Betrieb hat seit seiner Gründung stetig an Bedeutung gewonnen und beschäftigt heute 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Zweischichtsystem arbeiten. Das Unternehmen hat sich auf den Sondermaschinenbau, die Teilefertigung und die Systemintegration von Kuka Robotern spezialisiert. Mit einem beeindruckenden Umsatz von 5,5 bis 6,5 Millionen Euro pro Jahr bedienen sie hauptsächlich Kunden aus der Automotive-Branche, darunter auch renommierte Unternehmen wie BorgWarner in Arnstadt. Die verbleibenden Kunden stammen aus verschiedenen Branchen, darunter die metallverarbeitende Industrie, die Kunststoff- und Glasverarbeitung, die Elektroindustrie und die Spezialwerkzeugherstellung.

Heller Maschinen und Technologie AG hat ihre Märkte über die Jahre hinweg kontinuierlich erweitert und beliefert heute Kunden in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika, wobei der deutsche Markt etwa 60 Prozent ihres Umsatzes ausmacht.

Trotz eines vollen Auftragsbuchs bis 2024 sieht sich das Unternehmen auch mit den Herausforderungen des Fachkräftemangels konfrontiert. Um diesem Problem entgegenzuwirken, investiert der Betrieb aktiv in die Ausbildung junger Talente und bildet derzeit einen Azubi zum Mechatroniker aus.

Ein weiterer, äußerst bedeutsamer Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der umweltfreundlichen Produktion. Durch Verträge mit den Stadtwerken für die Jahre 2020-2024 wurden gezielte Maßnahmen zur energiesparenden Produktion umgesetzt.

Stadt Arnstadt 2024