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Gedenken zum 8. Mai in Arnstadt

Mehr als 60 Bürgerinnen und Bürger haben am 8. Mai auf dem Alten Friedhof in Arnstadt an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und die Befreiung vom Nationalsozialismus erinnert. Die Gedenkveranstaltung wurde vom Posaunenchor der Emil-Petri-Schule musikalisch begleitet.

In ihrer Rede erinnerte die Erste Beigeordnete Diana Machalett an den 8. Mai 1945 als Tag des Zusammenbruchs und der Befreiung und schlug den Bogen zur Gegenwart. Viele Menschen hätten heute das Gefühl, dass Sicherheit, Frieden und Zusammenhalt nicht mehr selbstverständlich seien.

Zugleich machte sie deutlich, worauf es jetzt ankommt: „Unsere Demokratie steht. Sie funktioniert. Aber sie steht nicht einfach so. Sie lebt davon, dass Menschen sich mit ihr auseinandersetzen, dass sie sich einbringen und Verantwortung übernehmen.“

Ein besonderer Bestandteil der Veranstaltung war die Verleihung des Wanderpreises des Bürgermeisters. Ausgezeichnet wurde die Klasse 10b der Emil-Petri-Schule für ihr Projekt „Glasmensch“. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich darin künstlerisch mit den Folgen von Krieg und Gewalt auseinander.

Im Anschluss an die Preisverleihung folgte die Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

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