Starke Schulterschlüsse in herausfordernden Zeiten
Unter dem Motto „Starke Schulterschlüsse in herausfordernden Zeiten“ kamen am 25. und 26. September rund 35 haupt- und ehrenamtlich engagierte Menschen aus Arnstadt und Kassel zu einer gemeinsamen Begegnung zusammen.
Zu Gast in Arnstadt war die Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ aus Kassel. Sie bringt regionale Organisationen, Vereine, Institutionen und Unternehmen zusammen, die sich für eine demokratische Wertekultur und ein vielfältiges Miteinander einsetzen.
Auch aus Arnstadt beteiligten sich zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Bereichen, darunter Gedenkarbeit, Bildung, Jugend- und Sozialarbeit, Demokratieförderung, Gleichstellung, Inklusion, Kultur und Kirche sowie das Engagement gegen Rechtsextremismus.
Im Mittelpunkt der zweitägigen Begegnung standen das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch über Erfahrungen, Perspektiven und die eigene Kultur- und Demokratiearbeit. Bei verschiedenen von Arnstädter Akteurinnen und Akteuren gestalteten Exkursionen erhielten die Gäste Einblicke in lokale Projekte und Initiativen. Gleichzeitig bot die Begegnung Raum, neue Kontakte zu knüpfen, Ideen zu entwickeln und Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit auszuloten.
„Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben, voneinander zu lernen und gemeinsame Netzwerke zu stärken“, so Jörg Kaps, Beauftragter für Jüdisches Erbe und politische Bildung der Stadt Arnstadt, der die Begegnung gemeinsam mit MOBIT – Mobile Beratung in Thüringen vor Ort koordinierte.
Die Begegnung soll keine einmalige Veranstaltung bleiben: Für das Jahr 2027 ist ein Gegenbesuch der Arnstädter Akteurinnen und Akteure in Kassel geplant. Damit soll der begonnene Austausch fortgesetzt und die Zusammenarbeit zwischen den zivilgesellschaftlich Engagierten beider Partnerstädte weiter vertieft werden.
Ermöglicht wurde die Begegnung durch die finanzielle Unterstützung der Amadeu Antonio Stiftung.