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Klimaschutzkonzept: Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern im Rathaus

v.l.n.r.: Klimamanager Philipp Meudtner, komiss. Amtsleiter Christian Haberkorn und 2. Beigeordneter Denis Steger

Wie kann Klimaschutz in Arnstadt konkret aussehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am Donnerstag im Rathaussaal. Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des integrierten Klimaschutzkonzeptes zu informieren und eigene Hinweise einzubringen.

Zu Beginn betonte der 2. Beigeordnete der Stadt Arnstadt, Denis Steger, dass Klimaschutz eine gemeinsame Verantwortung gegenüber Kindern und Enkelkindern sei. Gleichzeitig gehe es nicht darum, „das Weltklima zu retten“, sondern vor Ort einen Beitrag zu leisten. Die Stadt wolle überzeugen und Anreize schaffen – nicht gängeln. Gesucht würden pragmatische Lösungen für Arnstadt.

Den aktuellen Stand der Arbeiten stellten der kommissarische Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Umwelt, Christian Haberkorn, sowie Klimamanager Philipp Meudtner vor. Grundlage des Konzeptes ist unter anderem eine Analyse von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen. Für Arnstadt wurden für das Jahr 2023 rund 203.000 Tonnen CO₂-Äquivalente ermittelt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand anschließend der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. In der Diskussion ging es unter anderem um mehr Bäume entlang von Ortsverbindungsstraßen, die Aufwertung stadtnaher Erholungswälder sowie um Fragen der erneuerbaren Energien und der Ladeinfrastruktur. Auch der Konflikt zwischen Denkmalschutz und Photovoltaikanlagen auf Dächern wurde angesprochen. Müllsammelaktionen und weitere Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement waren ebenfalls Thema.

Denis Steger verwies darauf, dass kommunale Flächen häufig verschiedenen Nutzungsansprüchen gerecht werden müssen – etwa wenn entlang von Straßen sowohl Radwege als auch Grünstrukturen geplant werden.

Die Diskussion verlief insgesamt sachlich und offen. Die Hinweise aus der Veranstaltung sollen nun geprüft und – soweit möglich – in die weitere Ausarbeitung des Klimaschutzkonzeptes einfließen. Die Stadt bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für den sachlichen Austausch und die eingebrachten Hinweise.

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