Kinderkrippe Regenbogen zieht Zwischenbilanz
Die Kinderkrippe Regenbogen hat die Babyzeichensprache (Zwergensprache) vor sechs Monaten in ihren pädagogischen Alltag eingeführt. In dieser Woche fand ein Vor-Ort-Termin zur Reflexion und Evaluation des Projekts statt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Umsetzung der Gebärden bei den Kindern sehr erfolgreich verläuft.
Die Zwergensprache basiert auf der Deutschen Gebärdensprache und wurde von Vivien König speziell für den Einsatz mit Babys und Kleinkindern entwickelt. Sie ermöglicht es den Kindern, sich bereits vor dem Spracherwerb mitzuteilen, etwa über Bedürfnisse, Gefühle oder Beobachtungen. In der Kinderkrippe Regenbogen werden die Gebärden konsequent im Alltag genutzt – beim Essen, im Spiel oder in der Interaktion mit Fachkräften und anderen Kindern.
Nach sechs Monaten Anwendung haben die Kinder rund 40 Gebärden gelernt und setzen diese aktiv im täglichen Miteinander ein. Das pädagogische Team beobachtet, dass die Kinder dadurch Selbstwirksamkeit, Ausdrucksfähigkeit und Selbstbewusstsein entwickeln. Viele Eltern integrieren die Gebärden inzwischen auch in den Alltag zu Hause, wodurch eine enge Verbindung zwischen Krippe und Familie entsteht.
Ein besonderes pädagogisches Highlight ist das „Wort des Monats“, das die pädagogischen Aktivitäten begleitet. Im aktuellen Monat steht das Thema Dinosaurier im Mittelpunkt, das in Liedern, Büchern, Spielen und kreativen Angeboten aufgegriffen wird.
„Wir freuen uns sehr, dass sich die Zwergensprache in den vergangenen sechs Monaten als bereichernd für unseren Krippenalltag erwiesen hat“, erklärt Cindy Keil, Babyzeichensprachbeauftragte in der Kinderkrippe Regenbogen. „Sie bietet den Kindern die Möglichkeit, sich mitzuteilen, lange bevor die ersten gesprochenen Worte entstehen, und stärkt zugleich die Bindung zu uns und den Eltern.“
Die Kinderkrippe Regenbogen setzt mit der Einführung der Babyzeichensprache ein deutliches Zeichen für innovative frühkindliche Bildung und die Förderung der sprachlichen und sozialen Entwicklung der Kinder.