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Arnstadt erinnert an die Opfer des Holocaust

Gemeinsam legen Diana Machalett (Erste Beigeordnete Arnstadt) und Petra Enders (Landrätin Ilm-Kreis) einen Kranz nieder.

Mit einer Gedenkveranstaltung hat die Stadt Arnstadt am 27. Januar an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen an dem Gedenken teil.

Den Auftakt bildete eine ökumenische Andacht in der Pfarrkirche Christi Himmelfahrt. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Mathias Rüß sowie der pastoralen Pfarrbeauftragten Claudia Wanierke gestaltet.

Im Anschluss versammelten sich rund 80 Bürgerinnen und Bürger am Denkmal „Der Rufer“ auf dem Alten Friedhof. Schülerinnen und Schüler der Regelschule „Robert Bosch“ Arnstadt beteiligten sich mit einer Rezitation am Gedenken. Musikalisch wurde die Veranstaltung von den Dörrberger Blechbläsern begleitet.

Die Gedenkrede hielt die Erste Beigeordnete der Stadt Arnstadt, Diana Machalett. Sie sprach die Anwesenden direkt an und stellte die Frage der Gleichgültigkeit in den Mittelpunkt. Es ging darum, wie Wegsehen und Schweigen entstehen können, wie sie sich im Alltag einschleichen und warum Ausgrenzung oft lange kaum wahrgenommen wird.

„Gleichgültigkeit ist kein Zustand. Sie ist eine Entscheidung“ – so die zentrale Botschaft ihrer Rede. Die Kranzniederlegung erfolgte gemeinsam durch Diana Machalett und die Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders. Mit dem würdevollen Gedenken am Denkmal „Der Rufer“ fand die Veranstaltung ihren Abschluss.

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