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Arnstädter Bad blickt auf ereignisreiches Jahr zurück

Foto: voXXclub zum Jubiläumsfest; voXXclub

Auch im vergangenen Jahr sammelten sich wieder einige Momente und Ereignisse im Arnstädter Sport- und Freizeitbad an, die für einen spannenden Jahresrückblick sorgen. So stand im letzten Jahr das große 20jährige Jubiläum Mitte des Jahres an und wurde zu einem erfolgreichen Festtag. Das Bad-Jubiläum wurde ausgiebig gefeiert, es war ein Fest für Alt und Jung, für die ganze Familie und natürlich besonders für alle Arnstädter. Die Höhepunkte des Open-Air-Konzerts auf der Hammerwiese liegen jetzt noch in schöner Erinnerung einiger Besucher. So spricht auch Badabteilungsleiter Oliver Steinacker, ein großes Dankeschön an seine Badmitarbeiter und die vielen Sponsoren und Partner, für die Hilfe bei der Planung und Organisation dieses Events, aus.

Positiv hat sich das vergangene Jahr auch auf die Personalknappheit der Bäderbranche ausgewirkt, welche auch in Arnstadt zu spüren war. Mittlerweile hat sich die drastische Lage etwas beruhigt und zum Arnstädter Bad zählt mittlerweile wieder ein Team aus insgesamt 16 Mitarbeitern. Darunter beschäftigt das Stadtbad jedes Jahr einen neuen Abzubildenden für den Beruf zur/zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. Zusätzlich wurde im vergangenen Jahr auch eine duale Studentin neu eingearbeitet, die sich mit dem Marketing der Einrichtung beschäftigt - kein unwesentlicher Bestandteil, denn das Bad und die Sauna generieren ihre Gäste aus dem gesamten Ilm-Kreis, aus Erfurt und dem Gothaer Umland. In 2019 besuchten immerhin wieder 164.000 Menschen die beliebte Freizeiteinrichtung, etwas mehr als noch im Jahr 2018. Circa 38.000 Nutzer sind davon Schul-, Vereins- und Rehasportnutzungen, 25.000 Saunanutzungen.

Im Laufe des Jahres wurden unter anderem auch immer wieder Erneuerungen im Bad durchgeführt, so wurde ein neues Kassensystem eingeführt und die Duschmischstationen, sowie die Sanitärbereiche erstrahlten nach der Sanierung im neuen Glanz. Des Weiteren lag gegen Ende des Jahres der Fokus auf einem neuen Sauna-Konzept, welches noch im vergangenen Jahr umgesetzt wurde. Im Vordergrund stand hierbei die Gesundheit der Saunagäste und Mitarbeiter während des Saunierens. Neben der neuen Sauna-Technik wurde somit auch ein neuer, abwechslungsreicher Aufgussplan entwickelt und alle Mitarbeiter zu einer Saunafachkraft ausgebildet. Jetzt lädt die mediterrane Saunalandschaft des Sport- und Freizeitbades noch mehr zum Entspannen und Abschalten ein.

Einige Neuheiten gab es auch im Kursprogramm des Stadtbades. So wurden neue Kurse für Kleinkinder, wie das Bambini-Schwimmen eingeführt, welche als Vorstufe für die Seepferdchen-Kurse eine große Beliebtheit erfahren. Weiterhin wurden schon im letzten Jahr neue Kurse konzipiert und in das Kursprogramm aufgenommen. So präsentierte das Arnstädter Bad gleich am Anfang des neuen Jahres zwei Kursneuheiten - dabei handelt es sich um die Kurse Aqua Yoga und Aqua Pilates. Das Kurskonzept der Einrichtung ist vielfältig und gilt in der Thüringer Bäderbranche als innovativ – sicher auch deshalb nutzen im abgelaufenen Jahr über 5.000 Gäste diese Angebote.

Dass die Einrichtung nicht still steht, zeigen noch viele weitere Projekte, welche bereits geplant werden. Ein Ziel für 2020 ist es die Geräuschkulisse in der Schwimmhalle zu minimieren, in dem spezielle schallschluckende Elemente in der Sommerschließzeit verbaut werden. 2019 leistete auch das Stadtbad einen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele, indem energiesparende LED-Lampen im Bad verbaut wurden. Initiativ will Oliver Steinacker den Ausbau noch weiter vertiefen, um zukünftig die Initiative der Energieeffizienz-Netzwerke noch weiter zu unterstützen, weshalb nun noch die beiden letzten Bereiche des Sport- und Spaßbeckens auf LED-Beleuchtung umgerüstet werden. Nach der Sommerschließzeit werden v.a. die Familien mit kleinen Kindern vermehrt auf ihre Kosten kommen, im und am Kleinkinderbecken werden Erneuerungen in Form von Spielattraktionen vorgenommen. Weiterhin wird hinter den Kulissen auch an verschiedenen Weiterentwicklungsszenarien der Einrichtung gearbeitet, die mit An- und Umbauarbeiten einhergehen, damit der Vorreiterstatus in der Region gefestigt und ausgebaut werden kann.