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Weicheres und deutlich kalkärmeres Wasser in Arnstadt

In allen Arnstädter Haushalten fließt ab sofort deutlich weicheres und kalkärmeres Wasser. Am heutigen Vormittag hat Bürgermeister Frank Spilling gemeinsam mit Lars Petermann, Verbandsvorsitzender des WAZV (Wasser-und Abwasserzweckverbandes), die Mischwasseranlage im Hochbehälter Alteburg in Betrieb genommen.

„Endlich erhalten Arnstadts Bürgerinnen und Bürger weicheres und deutlich weniger kalkhaltiges Wasser“, freut sich Bürgermeister Frank Spilling. „Ich danke allen Mitgliederkommunen im Zweckverband (WAZV) für die Unterstützung der gemeinsamen Maßnahme. Mein großer Dank gilt aber dem WAZV für die zügige Umsetzung des Vorhabens.“

Im Hochbehälter Alteburg wird das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Schönbrunn ab sofort mit dem Fernwasser aus dem Ohra-Fernwasserverbundsystem der Thüringer Fernwasserversorgung gemischt. Über den Hochbehälter Alteburg wird zukünftig die zentrale Trinkwasserversorgung des Wasserwerks Schönbrunn bis nach Rudisleben erfolgen.

Durch die Umstellung der Trinkwasserversorgung wird die Gesamthärte von ca. 23 °dH auf einen Zielwert von 11 °dH reduziert. Nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) entspricht dieser Wert dem Härtebereich 2. Die neue Wasserhärte ist bei der künftigen Betreibung technischer Hausanlagen und -geräte zu beachten.

Die Umstellung erfolgt ohne Lieferunterbrechungen, auch die Druckverhältnisse bleiben unverändert. In den nächsten ein bis zwei Wochen können Trübungen des Trinkwassers wegen des veränderten Chemismus sowie geänderter Fließrichtung/Fließgeschwindigkeit auftreten. Die Trinkwasserqualität wird durch die Trübungen nicht beeinträchtigt. Der WAZV überwacht die technischen Anlagen in der Umstellungsphase intensiv um Beeinträchtigungen zu vermeiden.