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Thüringer Alleinstellungsmerkmal für Arnstädter Sauna

Foto: Spofi/Fotolia

Bäder- und Saunaanlagen haben bekanntermaßen aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen, so auch das Arnstädter Sport- und Freizeitbad. Während in anderen Bundesländern, die einen weitaus niedrigeren Inzidenzwert vorweisen als Thüringen bzw. explizit der Ilm-Kreis, bereits wieder Schwimmkurse oder Stundenvermietungen stattfinden, muss sich das Team des hiesigen Bades mit Warten vergnügen.

„Unsere Türen sind zwar bereits erneut seit einem halben Jahr für die Öffentlichkeit geschlossen, doch das bedeutet nicht, dass wir nicht an der Ausstattung der Anlage sowie der Qualität unserer Dienstleistungen arbeiten“, sagt Oliver Steinacker, Betriebsleiter des Arnstädter Sport- und Freizeitbades. Nachdem die Mitarbeiter im Jahr 2018 bereits zu Saunafachkräften ausgebildet wurden, bekam nun jeder seine weiterführende Ausbildung zum Saunameister. „Mir und auch der Deutschen Sauna-Akademie ist nicht bekannt, dass es in einem Thüringer Bad eine Saunaanlage gibt, in der ausschließlich Saunameister für die Gäste da sind - ein absolutes Alleinstellungsmerkmal für die Qualität unserer Dienstleistungen und das gesundheitsfördernde Saunieren“, ist Steinacker überzeugt und stolz zugleich.

Mit einem dicken Lehrbuch ausgestattet absolvierten die Mitarbeiter circa 60 Stunden Selbststudium, schauten Lehrvideos, diskutierten mit den Ausbildern in Videokonferenzen die Fachfragen, stellten sich 15 Zwischenprüfungen sowie einer theoretischen und praktischen Abschlussprüfung. Sehr tiefgründig ging es dabei um bio-chemische Themen, die Wirkungen auf den menschlichen Körper, physikalische Fragen, Gesundheitsaspekte, Düfte, Wedel-Techniken und Event-Themen.