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Stadtbad wird nicht geschlossen

Das Bild zeigt das Arnstädter Sport- und Freizeitbad

Machbarkeitsstudie sieht Naherholungsgebiet mit Badesee vor

„Es gibt aktuell keine Pläne, das Stadtbad zu schließen“, das stellt Bürgermeister Frank Spilling in Hinblick auf die Diskussion rund um die Machbarkeitsstudie zur Landesgartenschau 2028 klar. Die Vorbereitungen zur Sanierung des Stadtbades laufen weiter. Im Zuge der Landesgartenschau soll rund um die Kiesteiche Rudisleben langfristig ein Naherholungsgebiet entstehen, zu dem unter anderem auch ein See mit Sport- und Badeangeboten gehört. Daneben sind etwa Umweltbildungsangebote und ein Campingplatz geplant.

„Dieses Vorhaben ist eine von über 80 Ideen, die im Rahmen der Bewerbung um die Landesgartenschau entwickelt wurden“, sagt Bürgermeister Frank Spilling. Es habe in den vergangenen Monaten eine breite Bürgerbeteiligung gegeben: auf dem Marktplatz, in Workshops, bei Stadtspaziergängen und über die Internetseite der Stadt. Auch in verschiedenen Ausschüssen des Stadtrates war die Bewerbung Thema. „Ein „Strandbad“ wurde immer wieder ausdrücklich in den verschiedenen Formaten genannt und gewünscht.“

Spilling wirbt weiterhin dafür, ein deutliches Signal der Zustimmung zur Bewerbung für die Landesgartenschau zu senden. Die Diskussion der letzten Tage begrüßt er deshalb: „Mein Ziel ist ein möglichst breiter Konsens rund um unsere Bewerbung. Deswegen haben wir dieses Thema aufgenommen und die Machbarkeitsstudie angepasst.“ Arnstadt habe hier eine einmalige historische Chance, um Maßnahmen umzusetzen, die sonst in vielen Jahren nicht zu stemmen wären. Dafür brauche es auch eine Machbarkeitsstudie, die Visionen aufzeigt und so im Wettbewerb mit den anderen Standorten heraussticht.