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Sicherungsmaßnahmen im Fürstenwäldchen

Im Zuge der akuten Gefahrenabwehr müssen im Fürstenwäldchen dringende Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Zahlreiche Bäume in diesem Waldgebiet weisen erhebliche Schäden durch die anhaltende Trockenheit auf und drohen unkontrolliert umzustürzen. Insbesondere im Hangbereich ist die Gefährdungslage sehr hoch. Es droht jederzeit ein Abgang mehrerer Bäume auf die darunter stehenden Häuser. Die ordnungsbehördlichen und forstwirtschaftlichen Sicherungsmaßnahmen sind in zwei Abschnitte unterteilt. Um den akut gefährdeten Hangbereich forsttechnisch sichern zu können, wurden im ersten Abschnitt im oberen Teil kranke und schadhafte Bäume entfernt und eine entsprechende Zuwegung zum Bereich des Hanges geschaffen. Die Zuwegung ist erforderlich, um die gefährdeten und kranken Bäume sicher und gefahrlos aus dem Hangbereich abtransportieren zu können.

Der wesentliche Teil der Sicherungsmaßnahmen erfolgt im zweiten Abschnitt. In diesem wird der Hangbereich von den Bäumen befreit, welche auf die in der Nähe befindlichen Häuser stürzen könnten. Schutzvorschriften aus dem Bundesnaturschutzgesetz und aus der städtischen Baumschutzsatzung finden hier keine Anwendung. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme innerhalb eines Waldgebietes, welche für die Gewährleistung der Verkehrssicherheit zwingend notwendig ist. Im Zuge der Fällmaßnahmen wurde selbstverständlich auch auf den entsprechenden Vogelschutz geachtet.

Nach Beendigung der Maßnahme ist die Verkehrssicherheit im erforderlichen Maße wieder hergestellt. Das Fürstenwäldchen kann wieder gefahrlos durch die Bevölkerung genutzt werden.