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ADFC-Erlebnisradtour zu den Unternehmerinnen fällt aus

Wie bereits zu erwarten war, muss leider auch die beliebte ADFC-Erlebnisradtour zu den Unternehmerinnen im Rahmen des STADTRADELN 2020 in diesem Jahr ersatzlos gestrichen werden.

„Wir bedauern es sehr, doch auch wir müssen uns an die Bestimmungen des Bundesverbandes des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs e.V., des Freistaates Thüringen, des Ilm-Kreises und der Stadt Arnstadt halten“, so die Initiatorinnen der jährlichen Tour, Thea Vollmer von der ADFC- Ortsgruppe Arnstadt und Angelika Kowar, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Arnstadt.

„Wir hatten bereits von drei Unternehmerinnen auf unserer diesjährigen geplanten Tour die Zusagen bekommen. Allen mussten wir aber telefonisch absagen“, so Angelika Kowar. Alle drei Unternehmerinnen haben aber für die derzeitige Situation Verständnis gezeigt. Umso erfreuter waren die Initiatorinnen, dass die Unternehmerinnen ihre Bereitschaft weiterhin aufrecht erhalten und im nächsten Jahr mit dabei sein wollen. Doch bis dahin müssen die Unternehmerinnen die Coronaviruskrise wirtschaftlich und gesundheitlich gut überstehen. „Dabei wünschen wir ihnen von Herzen viel Erfolg und Durchhaltevermögen“, so die beiden Organisationsfrauen.

Mit der jährlichen Tour zu den Unternehmerinnen wird der Fokus ganz bewusst auf die Frauen in der Wirtschaft im Ilm-Kreis gelegt. Ganz nebenbei wollte die ADFC- Ortsgruppe mit der geführten Fahrradtour gemeinsam mit allen Teilnehmenden Radkilometer sammeln, um diese beim Stadtradeln 2020 einzubringen. Doch gemeinsames Radeln ist im Moment nicht möglich!

Dennoch kann jede und jeder zum diesjährigen Stadtradeln in der Zeit bis zum 21. Mai 2020 die eigenen „erstrampelten“ Radkilometer abrechnen und registrieren lassen. Am Besten für das „STRAMME KETTE“- ADFC-Ortsgruppenteam, bei der Thea Vollmer letztmalig Kapitänin sein wird. Doch auch von ihr gibt es eine Zusage: „Im nächsten Jahr bin ich gerne wieder bereit die Unternehmerinnen-Erlebnisradtour mit zu organisieren und zu leiten.“

Ihr Anliegen und ihre Bitte an alle ist, sich dennoch rege und einzeln beim Stadtradeln 2020 zu beteiligen und einmal mehr das Auto, wenn möglich, stehen lassen und für die eigene Gesundheit und für das Klima noch mehr zu tun, gerade in dieser schwierigen Zeit von Corona.