Kindergarten „Wipfrataler Strolche“

Leiterin:
Anett Sträßer

stellv. Leiterin:
Franziska Eckardt

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 06.00 - 17.00 Uhr

Träger:
Stadt Arnstadt

Kapazität:
61 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt

Gruppenstruktur:
eine altersgemischte Gruppe

Der Kindergarten besteht seit über 50 Jahren und wurde 2013 grundsaniert.

Benutzung laut Kita-Benutzungssatzung (KitaBenS)
Gebühren lautKita-Gebührensatzung (KitaGebS)

Lage und Verkehrsanbindung:
Der Kindergarten liegt liegt inmitten der Natur, umgeben von Wiesen und Feldern am Ortsrand von Wipfra. Der Ortsteil Wipfra liegt rund 15 Minuten Fahrtzeit von Arnstadt entfernt. Der Kindergarten ist mit dem Bus erreichbar. Parkplätze stehen direkt vor dem Kindergarten zur Verfügung.

Philosophie unserer pädagogischen Arbeit:
Hilf mit es selbst zu tun.“(Maria Montessori)
Das Konzept des Kindergartens beruht auf dem Montessoriansatz.

Wir achten die uns anvertrauten Kinder in ihrer Einzigartigkeit und Individualität. Wir stimmen unsere Arbeit nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder ab und sehen uns als Begleiter auf ihrem langen, nicht immer gerade verlaufenden Entwicklungsweg. Wir setzen Vertrauen in die Fähigkeiten jedes Kindes, unterstützen es liebevoll und konsequent, mit dem Ziel der Selbstständigkeit. Wir freuen uns an Erfolgen der Kinder und empfinden täglich neu Begeisterung in unserem Zusammenleben mit ihnen. Die Qualität der pädagogischen Atmosphäre ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg.

Räumlichkeiten:
Der Kindergarten besteht seit über 50 Jahren und wurde 2013 grundsaniert. Der Kindergarten ist in verschiedene Funktionsräume unterteilt, in denen die Spiel-und Montessorimaterialien in offenen Regalen klar und strukturiert zur Verfügung stehen.

Folgende Bereiche stehen zur Verfügung:

  • eine große Garderobe und ein Schuhzimmer

  • zwei Sanitärbereiche

  • im Essstübchen bietet sich die Möglichkeit in ruhiger Atmosphäre in kleinen Gruppen die Mahlzeiten einzunehmen, auch befindet sich hier ein Aquarium mit Fischen, Schnecken und Garnelen

  • in der Wohnküche bereiten die Kinder das Frühstück zu, spülen ihr Geschirr selbst, kochen und backen, die Küche liegt zentral im Gebäude und stellt den „Mittelpunkt“ des Kindergartens dar, in dem man sich für gemeinsame lebensnahe Aktivitäten zusammenfindet

  • ein Bauzimmer

  • ein Rollenspielzimmer

  • zwei Lernzimmer mit didaktischen Materialien und den typischen Montessorimaterialien

  • ein Bücherstübchen mit gemütlichen Sesseln und Kuschelteppichen sowie CD-Player

  • ein Kreativzimmer mit Staffelei und Platz zum kreativen Gestalten

  • ein Mehrzweckraum bietet Platz für Morgenkreise, Stilleübungen, Feiern, Yoga und Tanz etc., auch der Umgang mit verschiedenen Medien (CD-Player, DVD-Player, Computerarbeitsplatz, Kassettenrecorder etc.) ist hier möglich

  • im weitläufigen Gelände rund um den Kindergarten befindet sich unter anderem ein Hühnerstall, Schaukeln, Sandkästen, Klettermöglichkeiten, ein Fußballtor, Naturmaterialien zum bespielen und bauen, ein Naschgarten, ein Kräutergarten mit Fußfühlweg und einiges mehr

  • im Ort befindet sich ein Sportlerheim, in dem wir regelmäßig den Turnraum nutzen um verschiedene Angebote durchzuführen

Verpflegung:
In unserer Einrichtung wird eine Ganztagsverpflegung zubereitet, die Lebensmittel sowie das Mittagsessen werden von der Firma „Come In“ geliefert. Frühstück sowie Vesper wird in unserer Einrichtung täglich frisch, in Zusammenarbeit mit den Kindern bereitgestellt. Die Wünsche der Kinder, religiöse Vorgaben sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten finden Beachtung.

Eingewöhnung:
Um dem Kind eine angemessene Begleitung und Unterstützung zu gewähren, ist es erforderlich, den Eingewöhnungsprozess aus der Perspektive des Kindes zu sehen. Das Wichtigste an einer bindungsorientierten Eingewöhnung ist die Elternbeteiligung. Innerhalb der Eingewöhnung stellen die Eltern den „sicheren Hafen“ für ihre Kinder dar. Zu Beginn der Eingewöhnung findet ein Gespräch zwischen den Sorgeberechtigten und der Leiterin statt. Vorlieben, Gewohnheiten und individuelle Besonderheiten werden so ausgetauscht und an das Team weitergegeben. In der Regel dauert die Eingewöhnung 3 Wochen und durchläuft verschiedene Phasen (Vorbereitung, Kennenlernen, Sicherheit gewinnen, Vertrauen, Reflexion). Die verschiedenen Phasen der Eingewöhnung können unterschiedlich lang dauern, da jedes Kind sich individuell entwickelt.

Zusammenarbeit mit den Eltern:
Der Aufbau eines offenen, kooperativen und vertrauensvollen Verhältnisses zu den Eltern ist sehr wichtig. Der erste Grundstein für eine gute Zusammenarbeit zwischen Sorgeberechtigten und dem pädagogischen Fachpersonal wird mit dem Aufnahmegespräch gelegt.

Es ist wichtig, die Bildungs- und Erziehungsbemühungen aufeinander abzustimmen und somit Prozesse gemeinsam zu gestalten, sich wechselseitig zu ergänzen und zu unterstützen. Einmal jährlich findet ein individuelles Entwicklungsgespräch statt. Auf Wunsch führen wir auch weitere Entwicklungsgespräche mit den Eltern durch. Die Kinder erstellen hier vor Ort ein Entwicklungsbuch, indem die Entwicklung dokumentiert wird. Der Elternabend findet einmal jährlich statt, zusätzlich bieten wir noch mindestens einen themenbezogenen Elternabend im Jahr an. Auch gemeinsame Bastelabende, Feste und viele andere Dinge werden zusammen mit den Eltern geplant und durchgeführt.

Gestaltung von Übergängen:
Wir arbeiten nach dem Grundsatz „Bildung von Anfang an“. Wir nehmen unseren Bildungsauftrag wahr, indem wir den Kindern alle Bildungsbereiche zugängig machen und sie nach ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten unterstützen und begleiten. Zusätzlich werden verschiedene Angebote unterbreitet, die vorzugsweise in der Mittagszeit ausschließlich mit den Schulanfängern bearbeitet werden können. Es besteht eine Zusammenarbeit mit der Grundschule Marlishausen sowie der Grundschule Dörnfeld.

Kooperation mit Institutionen:
Unser Kindergarten macht das öffentliche Leben unseres Ortes lebendiger. Es ist uns wichtig, uns in das kulturelle, traditionelle und öffentliche Geschehen mit einzubringen. Wir arbeiten mit nachfolgenden Institutionen des Ortes Wipfra und darüber hinaus zusammen:

  • LEG mbh Branchewinda (Beobachtung der Tiere, der Technik usw., Mithilfe im Kuhstall)

  • Kirche Wipfra (Mitgestaltung des Erntedankfestes, Martinsumzug, Weihnachtsvorbereitungen)

  • Seniorenpark Schida (Besuche und gemeinsames Singen usw.)

  • Kreissportbund/Sportjugendförderung Ilmenau

  • Jugendsportförderverein

  • Grundschule Dörnfeld

  • Grundschule Marlishausen

Zusammenarbeit im Team:
In unserem Kindergarten arbeitet ausgebildetes pädagogisches Fachpersonal sowie eine technische Mitarbeiterin. Eine fortlaufende Teamentwicklung, die aktive Teilnahme an wöchentlichen Teamsitzungen, Weiterbildungsangeboten sowie an den zwei Bildungstagen im Jahr finden statt.

Traditionen / Höhepunkte im Kindergartenalltag:
Traditionen, Brauchtum und Rituale sind ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens und fließen somit in die Erlebniswelt der Kinder ein. Deshalb gehören Feste und Feiern mit Eltern und Großeltern zu den Höhepunkten im Jahr. So feiern wir Geburtstage, ein Sommerfest sowie Sportfest, führen Wanderungen z.B. zum Stausee, Fahrradtouren, Farbentage und Mottotage durch. Auch traditionelle Feste wie Ostern, Weihnachten, Martinstag, Kindertag, Erntedankfest, Zuckertütenfest werden gemeinsam gefeiert. Auch wird sich mit Festen aus anderen Glaubensrichtungen auseinandergesetzt.

Wir danken Ihnen sehr, dass Sie sich für unseren Kindergarten und das pädagogische Konzept interessieren. Für Besucher und Interessierte bieten wir Gespräche oder Besichtigungen unserer Einrichtung an. Für weitere Informationen sind wir gern telefonisch oder persönlich für Sie da.

Das Team des Kindergartens „Wipfrataler Strolche“

Konzept:
Konzept der Kindertagesstätte Wipfrataler Strolche

Leitbild:
Leitbild der Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft der Stadt Arnstadt