Bach in Arnstadt - Bachausstellung im Schlossmuseum
 
Ältester Ort Thüringens
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Das Gärtnerhaus mit Stadtmodell »Arnstadt um 1740«
Gärtnerhaus

Anschrift
Schlossgarten 
99304 Arnstadt

Fax: 03628/58 09 21

Email
neideckverein@arnstadt.de

Ansprechpartner
Schlossruine Neideck zu Arnstadt e. V.
Tel.: 03628/58 09 20
Email: neideckverein@arnstadt.de

Internet
http://www.stadtmodell.arnstadt.de

Geschäftszeiten

Mo bis Do: 10:00 - 14:00 Uhr
Fr: 10:00 - 12:00 Uhr
Sa bis So: 14:00 - 16:00 Uhr

Branche
Museen u. Galerien

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Ganz in der Nähe der Schlossruine Neideck an der Südseite des Schlossgartens befindet sich das älteste Gärtnerhaus Thüringens.

Hier kann man ein wahres Kleinod besichtigen — das durch Mitglieder des »Verein Schlossruine Neideck zu Arnstadt e. V.« (Neideckverein) zwischen 1998 und 2001 geschaffene Stadtmodell »Arnstadt um 1740« im Maßstab 1:200

Auf einer 4,30 m langen und 3,20 m breiten Grundplatte befinden sich neben Rathaus, Kirchen, Schloss Neideck oder Neuem Palais insgesamt 732 Wohnhäuser und 816 Nebengebäude.

Vermittelt uns die im Neuen Palais (Schlossmuseum) ausgestellte Sammlung »Mon plaisir« (entstanden etwa ab 1700 bis 1751) einen lebendigen Eindruck vom Leben und Treiben in einer kleinen Residenzstadt (wofür Arnstadt als Vorlage gedient haben könnte), so hat der Besucher die Möglichkeit, sich anhand des Stadtmodells im Gärtnerhaus über das äußere Erscheinungsbild Arnstadts in der 1. Hälfte des 18. Jh. zu informieren. Zu sehen ist eine Fachwerk-Stadt, wie sie in der Übergangszeit vom Spätbarock zum Rokoko existierte. Eine Tatsache, die sich durch zahlreiche Thermofotografien bestätigte und ihren sichtbaren Niederschlag bei der farbigen Gestaltung des Stadtmodells fand.

Sehr intensiv und mit viel Liebe zum Detail leisteten die unmittelbar mit dem Bau des Modells Beschäftigten rund 30 000 Arbeitsstunden. Dazu kamen noch ca. 6 000 Stunden, die u. a. für fachliche Beratung oder die Bereitstellung von Bildern, Zeichnungen und ähnlichen Dokumenten nötig waren. Nun noch ein paar Bemerkungen zum Gärtnerhaus. Es entstand im Zusammenhang mit dem Umbau der Burg Neideck zum Renaissance-Wasserschloss Mitte des 16. Jh. und der damit verbundenen Gestaltung des nördlich anschließenden Schlossgartens. Älteste Bauteile im Ostflügel deuten auf eine Errichtung des Gärtnerhauses im dritten Viertel des 16. Jh. hin. Erste Erwähnung findet es in einem Inventar von Schloss Neideck von 1583, wo von »(...) Adrian des Gerttners hause« die Rede ist.

Erweiterungsbauten sind für 1665 belegt. Der West-Flügel (heute mit Stadtmodell) entstand wohl im 18. Jh. und im Südflügel befand sich noch 1877 das Gewächshaus. Daran erinnern im jetzigen Lese-Cafe die großen Fenster. Nach einem Brand 1994 im Ostflügel (heute mit Ausstellungen zur Geschichte von Schloss Neideck und der Grafen von Kevernburg/Schwarzburg) begannen 1995 grundhafte Sanierungsarbeiten am gesamten Gebäude, die bis zur Eröffnung des Hauses am 22. Juni 2001 vollendet werden konnten.

Eintrittspreise:
Erwachsene 1,50 €
Schüler 0,50 €





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