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| Rundgang durch die Ausstellung "Mon plaisir" im Schlossmuseum Arnstadt |
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| Dieser virtuelle Rundgang entstand im Rahmen eines Jugendprojektes, gefördert durch die Bundesanstalt für Arbeit und ausgerichtet durch die GESOP mbH in Arnstadt. |
"Mon plaisir" - "Mein Vergnügen" - nannte Auguste Dorothea von Schwarzburg-Arnstadt (1666-1751) ihre Schöpfung, eine regelrechte Puppenstadt, die vom Umfang und der Geschlossenheit der Sammlung weit über die Zielstellung vergleichbarer Puppenhäuser in Nürnberg, Amsterdam, Utrecht, Frankfurt/M. oder London hinausgeht. Darüber hinaus wird hier auch ein Stück Sozialgeschichte erlebbar gemacht, zeigt das "Mon plaisir" doch neben dem höfischen Umfeld ihrer Schöpferin auch die Lebensverhältnisse der anderen sozialen Schichten der damaligen Zeit.
Entstehungsort dieser Sammlung ist im wesentlichen das Lustschloss der Fürstin Auguste Dorothea, die Augustenburg, zwischen 1700 und 1708/10 nahe bei Arnstadt erbaut. Auguste Dorothea, Tochter des Herzogs Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel und Gemahlin des Grafen, seit 1697 Fürsten Anton Günther II. von Schwarzburg-Arnstadt, gab sich in der Abgeschiedenheit ihres Lustschlosses ihrer künstlerischen Sammelleidenschaft hin.
Obwohl der Hauptteil der Puppensammlung auf der Augustenburg entstanden sein dürfte, können Anfänge hierzu noch während des Aufenthaltes der Auguste Dorothea im Arnstädter Residenzschloss Neideck vermutet werden. Eine erste Rechnung über 24 Reichstaler "an Poppenzeug" und noch einmal sechs Groschen für "1/4 Loth Poppenzeug", gekauft auf der Leipziger Ostermesse 1697, steht wohl im Zusammenhang mit dem Vorhaben der Fürstin.
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Rundgang durch die Ausstellung im Flashformat |
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