Seite drucken
Stadt Arnstadt (Druckversion)

Alle Veranstaltungen

Kategorien:
Optionen:
09
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
09.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

10
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
10.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

11
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
11.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

12
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
12.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

13
Jan
Flohmarkt
13.01.2019 um 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ort: Marktplatz
13
Jan
Flohmarkt
13.01.2019 um 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ort: Marktplatz
13
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
13.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

13
Jan
Pinocchio - das Familienmusical
13.01.2019 um 16:00 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten

Freuen Sie sich auf eine völlig neue, moderne und doch tradtitionell aufwendige Musical-Produktion von „Pinocchio“.
 
Eines Tages findet Tischler Antonio, der wegen seiner roten Nase „Meister Kirsche“ genannt wird, ein Holzscheit, das zu sprechen anfängt, als er es bearbeiten will. Da ihm die Sache nicht geheuer ist, schenkt er es seinem Freund, dem Holzschnitzer Geppetto. Geppetto ist von dem Holzklotz begeistert und beginnt sogleich mit dem Schnitzen einer Holzpuppe, die er nach getaner Arbeit Pinocchio tauft. 
 
Zu Geppettos Erstaunen erwacht die Puppe zum Leben und reißt ihrem Schöpfer aus. Beim Versuch, Pinocchio wieder einzufangen, landet Geppetto sogar im Gefängnis, kommt dann aber wieder frei und findet Pinocchio ausgehungert und reumütig in seinem Haus. Dieser verspricht, in Zukunft artig zu sein und zur Schule zu gehen. Trotz eisiger Kälte verkauft Geppetto seine einzige Jacke, um Pinocchio eine Fibel zu kaufen.
 
Auf dem Weg zur Schule lässt sich Pinocchio von einem Puppentheater ablenken und schwänzt die Schule. Die anderen Puppen erkennen ihn sogleich als einen der ihren und es beginnt eine ausgelassene Feier. Mit Hilfe der blauen Fee überwindet der kleine Held einige weitere Abenteuer - aber schafft er es auch schließlich zurück zu seinem Vater?

13
Jan
Musica Punct Fuenf V
13.01.2019 um 17:00 Uhr
Ort: Bachkirche

Orgelkonzert „Deutschland trifft Frankreich“ in Gedenken an die Wiederweihe der Bachkirche und ihrer Orgeln

Kilian Nauhaus (Berlin)
Werke von Bach, Couperin, Mendelsshon, Alain u.a.

Eintritt: 10 € / 7€

15
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
15.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

16
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
16.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

17
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
17.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

18
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
18.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

18
Jan
Arnstädter Solbad
18.01.2019 um 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossmuseum Arnstadt

Begleitveranstaltungen zur gleichnamigen Sonderausstellung im Schlossmuseum Arnstadt.

Mit Dr. Janny Dittrich.

 

 

Martina Guß

19
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
19.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

20
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
20.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

22
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
22.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

23
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
23.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

24
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
24.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

25
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
25.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

26
Jan
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
26.01.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

Einträge insgesamt: 391
[1]      «      13   |   14   |   15   |   16   |   17      »      [19]
http://www.arnstadt.de/nc/de/leben-in-arnstadt/veranstaltungen/alle-veranstaltungen.html