Seite drucken
Stadt Arnstadt (Druckversion)

Alle Veranstaltungen

Kategorien:
Optionen:
23
Okt
Fotoausstellung "Geflüchtete und ihr TRAUMJOB"
23.10.2018
Veranstalter: BLEIBdran - Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen
Ort: Rathaus Arnstadt

Zweiteilige Fotoausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ und „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ des Projektverbundes „BLEIBdran – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ im Rathaus Arnstadt vom 15.10.-08.11.2018

Das Thüringer IvAF Netzwerk „BLEIBdran. Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ ist ein Projektverbund verschiedener Organisationen in Thüringen:
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung durch Information und Beratung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Ausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ war seit Februar an verschiedenen Orten in Thüringen zu sehen. Mit dieser Ausstellung möchte BLEIBdran auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt aufmerksam machen und den Gesetzgeber zum Nachbessern auffordern. Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft sollen weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, damit (berufliche) Integration auch tatsächlich möglich wird. Nun wurde die kritische Perspektive auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt bei der Integration in den Arbeitsmarkt um eine positive Sichtweise ergänzt: Im zweiten Ausstellungsteil „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ zeichnet das BLEIBdran gelungene Wege der beruflichen Beratung und Integration nach. Die Ausstellung „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB” stellt die Beschreibung positiver Integrationsverläufe in den Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte BLEIBdran Mut machen und dazu einladen, dran zu bleiben. Die individuellen Berichte  werden durch kurze Tipps aus der beruflichen Beratung heraus abgerundet.

Aktuell ist die zweiteilige Ausstellung im Rathaus Arnstadt zu Gast und kann öffentlich bis zum 08.11.2018 besucht werden. Organisiert wurde die Ausstellung von den BLEIBdran Teilprojektmitarbeiterinnen des Sozialamtes Ilmkreis, die sich sehr freuten, aus ihrer Beratung gleich drei Geschichten gelungener Integration präsentieren zu können.

23
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
23.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

23
Okt
Darmflora und bewusste Ernährung
23.10.2018 um 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Veranstalter: Stadt Arnstadt, Behindertenbeauftragte in Kooperation mit dem Fachkrankenhaus Friedensburg, Leutenberg
Ort: Rathaus Arnstadt, Rathaussaal

Für Betroffene und Interessierte
DARMFLORA und bewusste Ernährung - Was sagt uns der Darm über Allergien und die Haut?

Wann: Dienstag, 23. Oktober 2018, 16:00 Uhr
Wo: Rathaus Arnstadt, Rathaussaal (barrierefreier Zugang: Haupteingang über Töpfengasse)
Referentin: Chefärztin Frau Silke Herold Fachkrankenhaus für Dermatologie Schloss Friedensburg, Leutenberg
Veranstalter: Stadt Arnstadt, Behindertenbeauftragte in Kooperation mit dem Fachkrankenhaus Friedensburg, Leutenberg

Es wird um eine kleine Spende gebeten für den Verein Freundeskreis Kinderorthopädie HERZBLATT e.V.

24
Okt
Fotoausstellung "Geflüchtete und ihr TRAUMJOB"
24.10.2018
Veranstalter: BLEIBdran - Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen
Ort: Rathaus Arnstadt

Zweiteilige Fotoausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ und „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ des Projektverbundes „BLEIBdran – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ im Rathaus Arnstadt vom 15.10.-08.11.2018

Das Thüringer IvAF Netzwerk „BLEIBdran. Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ ist ein Projektverbund verschiedener Organisationen in Thüringen:
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung durch Information und Beratung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Ausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ war seit Februar an verschiedenen Orten in Thüringen zu sehen. Mit dieser Ausstellung möchte BLEIBdran auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt aufmerksam machen und den Gesetzgeber zum Nachbessern auffordern. Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft sollen weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, damit (berufliche) Integration auch tatsächlich möglich wird. Nun wurde die kritische Perspektive auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt bei der Integration in den Arbeitsmarkt um eine positive Sichtweise ergänzt: Im zweiten Ausstellungsteil „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ zeichnet das BLEIBdran gelungene Wege der beruflichen Beratung und Integration nach. Die Ausstellung „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB” stellt die Beschreibung positiver Integrationsverläufe in den Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte BLEIBdran Mut machen und dazu einladen, dran zu bleiben. Die individuellen Berichte  werden durch kurze Tipps aus der beruflichen Beratung heraus abgerundet.

Aktuell ist die zweiteilige Ausstellung im Rathaus Arnstadt zu Gast und kann öffentlich bis zum 08.11.2018 besucht werden. Organisiert wurde die Ausstellung von den BLEIBdran Teilprojektmitarbeiterinnen des Sozialamtes Ilmkreis, die sich sehr freuten, aus ihrer Beratung gleich drei Geschichten gelungener Integration präsentieren zu können.

24
Okt
Krabbelgruppe
24.10.2018 um 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11, 99310 Arnstadt
24
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
24.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

24
Okt
Strickgruppe "Flotte Maschen"
24.10.2018 um 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11
25
Okt
Fotoausstellung "Geflüchtete und ihr TRAUMJOB"
25.10.2018
Veranstalter: BLEIBdran - Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen
Ort: Rathaus Arnstadt

Zweiteilige Fotoausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ und „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ des Projektverbundes „BLEIBdran – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ im Rathaus Arnstadt vom 15.10.-08.11.2018

Das Thüringer IvAF Netzwerk „BLEIBdran. Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ ist ein Projektverbund verschiedener Organisationen in Thüringen:
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung durch Information und Beratung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Ausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ war seit Februar an verschiedenen Orten in Thüringen zu sehen. Mit dieser Ausstellung möchte BLEIBdran auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt aufmerksam machen und den Gesetzgeber zum Nachbessern auffordern. Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft sollen weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, damit (berufliche) Integration auch tatsächlich möglich wird. Nun wurde die kritische Perspektive auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt bei der Integration in den Arbeitsmarkt um eine positive Sichtweise ergänzt: Im zweiten Ausstellungsteil „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ zeichnet das BLEIBdran gelungene Wege der beruflichen Beratung und Integration nach. Die Ausstellung „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB” stellt die Beschreibung positiver Integrationsverläufe in den Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte BLEIBdran Mut machen und dazu einladen, dran zu bleiben. Die individuellen Berichte  werden durch kurze Tipps aus der beruflichen Beratung heraus abgerundet.

Aktuell ist die zweiteilige Ausstellung im Rathaus Arnstadt zu Gast und kann öffentlich bis zum 08.11.2018 besucht werden. Organisiert wurde die Ausstellung von den BLEIBdran Teilprojektmitarbeiterinnen des Sozialamtes Ilmkreis, die sich sehr freuten, aus ihrer Beratung gleich drei Geschichten gelungener Integration präsentieren zu können.

25
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
25.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

26
Okt
Fotoausstellung "Geflüchtete und ihr TRAUMJOB"
26.10.2018
Veranstalter: BLEIBdran - Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen
Ort: Rathaus Arnstadt

Zweiteilige Fotoausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ und „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ des Projektverbundes „BLEIBdran – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ im Rathaus Arnstadt vom 15.10.-08.11.2018

Das Thüringer IvAF Netzwerk „BLEIBdran. Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ ist ein Projektverbund verschiedener Organisationen in Thüringen:
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung durch Information und Beratung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Ausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ war seit Februar an verschiedenen Orten in Thüringen zu sehen. Mit dieser Ausstellung möchte BLEIBdran auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt aufmerksam machen und den Gesetzgeber zum Nachbessern auffordern. Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft sollen weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, damit (berufliche) Integration auch tatsächlich möglich wird. Nun wurde die kritische Perspektive auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt bei der Integration in den Arbeitsmarkt um eine positive Sichtweise ergänzt: Im zweiten Ausstellungsteil „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ zeichnet das BLEIBdran gelungene Wege der beruflichen Beratung und Integration nach. Die Ausstellung „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB” stellt die Beschreibung positiver Integrationsverläufe in den Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte BLEIBdran Mut machen und dazu einladen, dran zu bleiben. Die individuellen Berichte  werden durch kurze Tipps aus der beruflichen Beratung heraus abgerundet.

Aktuell ist die zweiteilige Ausstellung im Rathaus Arnstadt zu Gast und kann öffentlich bis zum 08.11.2018 besucht werden. Organisiert wurde die Ausstellung von den BLEIBdran Teilprojektmitarbeiterinnen des Sozialamtes Ilmkreis, die sich sehr freuten, aus ihrer Beratung gleich drei Geschichten gelungener Integration präsentieren zu können.

26
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
26.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

26
Okt
Arnstädter Gewerbefleiß im 19. Jahrhundert
26.10.2018 um 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Arnstadt

Begleitveranstaltungen zur gleichnamigen Sonderausstellung im Schlossmuseum Arnstadt.

Mit Martina Guß.

Martina Guß

27
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
27.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

27
Okt
"Ilm-Kreis-Kliniken erLEBEN"
27.10.2018 um 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Veranstalter: Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau gGmbH
Ort: Ilm-Kreis-Klinik Arnstadt

Tag der offenen Tür am Standort Arnstadt

Erleben Sie das medizinische Angebot im Krankenhaus einmal von einer ganz anderen Seite! Lernen Sie unsere Mitarbeiter in den Fachbereichen kennen und stellen Sie uns Fragen. Unsere Chefärzte, das medizinische Personal sowie alle Mitwirkenden freuen sich, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Von 10:00 bis 15:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Programm aus wissenswerten medizinischen Informationen und „Mitmach“-Aktionen. So kann sich jeder Gast individuell zwischen ausgesuchten Fachvorträgen zu den Themen Durchfall und Verstopfung, Schwindel, Husten im Kleinkindalter, Vorhofflimmern, Entwicklungen in der Gefäßmedizin und verschiedenen Narkoseverfahren informieren sowie an den Ständen der Kooperationspartner beraten lassen.

Testen kann sich jeder Interessierte in Händehygiene, Blutdruck- und Blutzucker sowie am chirurgischen Modell „operieren“. Was werdende Eltern für den Nachwuchs wirklich brauchen und worauf es ankommt erfahren Sie  zum Vortrag und den Kreißsaalführungen um 10:00 und 14:00 Uhr. Gönnen Sie sich eine schöne Erinnerung mit einem Babybauch-Fotoshooting an diesem Tag. Kinder können sich in der Bastel- und Malstraße die Zeit vertreiben, sich schminken lassen und die Jugendfeuerwehr im Innenhof erleben. Immer zur vollen Stunde gibt es Tipps und Übungen zur Rückengesundheit. Besuchen Sie unsere Zentralsterilisation und schauen Sie zu wie die Instrumente aufbereitet werden und vieles mehr. Auch unsere Lehrausbildung ist mit dem „Azubi-Cafe“ vor Ort und berät zu den Ausbildungsmöglichkeiten.


Während der gesamten Veranstaltung sorgen das Dorfner Catering mit leckeren Speisen vom Grill und das Azubi-Cafe mit Kuchenbasar für das leibliche Wohl aller Gäste. Wir freuen uns auf alle Besucher.

27
Okt
öffentliche Stadtführung
27.10.2018 um 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Tourist-Information, Markt

Auf diesem Rundgang durch die Stadt, erfährt der Gast viel Wissenswertes über den ältesten Ort Thüringens.

27
Okt
Katharina Herz - Jubiläumsgala Herztöne
27.10.2018 um 19:30 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten

Katharina Herz feiert 2018 ihr 20-jähriges TV- Jubiläum/ Bühnenjubiläum. Im Jahre 1998 hatte Sie ihren ersten Fernsehauftritt im ZDF! Seitdem absolvierte Katharina Herz weit über 1500 Live-Auftritte, 180 TV-Auftritte und beigeistert seit 20 jahren ihr Publikum.

Das Beste aus diesen 20 Jahren erleben sie in Ihrer Jubiläumsgala "Herztöne" - ein Solokonzert der Superlative voller Show und Emotionen wartet auf Sie! Mit dabei ist das Tanzzentrum Intakt Ilmenau und weitere musikalische Überraschungen warten natürlich auf Sie!

28
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
28.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

28
Okt
Musica Punct Fuenf III
28.10.2018 um 17:00 Uhr
Ort: Bachkirche

GitarrePur - Brasilianas & Andalusianas - Reimund Popp, Gitarre Solo 

Eintritt: 10 € /erm. 7 €

29
Okt
Fotoausstellung "Geflüchtete und ihr TRAUMJOB"
29.10.2018
Veranstalter: BLEIBdran - Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen
Ort: Rathaus Arnstadt

Zweiteilige Fotoausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ und „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ des Projektverbundes „BLEIBdran – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ im Rathaus Arnstadt vom 15.10.-08.11.2018

Das Thüringer IvAF Netzwerk „BLEIBdran. Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ ist ein Projektverbund verschiedener Organisationen in Thüringen:
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung durch Information und Beratung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Ausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ war seit Februar an verschiedenen Orten in Thüringen zu sehen. Mit dieser Ausstellung möchte BLEIBdran auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt aufmerksam machen und den Gesetzgeber zum Nachbessern auffordern. Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft sollen weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, damit (berufliche) Integration auch tatsächlich möglich wird. Nun wurde die kritische Perspektive auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt bei der Integration in den Arbeitsmarkt um eine positive Sichtweise ergänzt: Im zweiten Ausstellungsteil „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ zeichnet das BLEIBdran gelungene Wege der beruflichen Beratung und Integration nach. Die Ausstellung „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB” stellt die Beschreibung positiver Integrationsverläufe in den Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte BLEIBdran Mut machen und dazu einladen, dran zu bleiben. Die individuellen Berichte  werden durch kurze Tipps aus der beruflichen Beratung heraus abgerundet.

Aktuell ist die zweiteilige Ausstellung im Rathaus Arnstadt zu Gast und kann öffentlich bis zum 08.11.2018 besucht werden. Organisiert wurde die Ausstellung von den BLEIBdran Teilprojektmitarbeiterinnen des Sozialamtes Ilmkreis, die sich sehr freuten, aus ihrer Beratung gleich drei Geschichten gelungener Integration präsentieren zu können.

29
Okt
Krabbelgruppe
29.10.2018 um 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11, 99310 Arnstadt
29
Okt
"Schattengesicht"
29.10.2018 um 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Autorenlesungen mit Antje Wagner

Einträge insgesamt: 365
[1]      «      1   |   2   |   3   |   4   |   5      »      [18]
http://www.arnstadt.de/nc/de/leben-in-arnstadt/veranstaltungen/alle-veranstaltungen.html