Stadt Arnstadt

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30
Apr
Blick hinter die Kulissen
30.04.2019 um 10:30 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten, 99310 Arnstadt

Theaterführung mit Lichtshow.
 
 
Tickets gibt es hier oder in der
 
Tourist-Information Arnstadt
Markt 1
99310 Arnstadt
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15:30 Uhr, Feiertage 10-17 Uhr
03628-602049
information@arnstadt.de

30
Apr
Woche des Lesens
30.04.2019 um 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Grundschüler zu Gast in der Kinderbibliothek.

30
Apr
Tanz in den Mai
30.04.2019 bis 01.05.2019 um 17:00 Uhr bis 01:00 Uhr
Ort: Marktplatz Arnstadt
01
Mai
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
01.05.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

02
Mai
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
02.05.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

02
Mai
Woche des Lesens
02.05.2019 um 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Grundschüler zu Gast in der Kinderbibliothek.

02
Mai
Punkt 4
02.05.2019 um 16:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Vorlesezeit für große und kleine Zuhörer ab 4, Eintritt frei

Annika Müller liest eine Überraschungsgeschichte

03
Mai
Grüner Markt
03.05.2019 um 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Veranstalter: Stadt Arnstadt
Ort: Marktplatz

Jeden Freitag findet auf dem Martplatz der „Grüne Markt“ statt.

03
Mai
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
03.05.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

03
Mai
Woche des Lesens
03.05.2019 um 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Grundschüler zu Gast in der Kinderbibliothek.

03
Mai
Alteburglauf
03.05.2019 um 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Veranstalter: Motor Arnstadt
Ort: Arnstadt

Neue Generation übernimmt Organisation

Wenn am Freitag, dem 3. Mai 2019 der erste Startschuss den „Alteburglauf“ eröffnet, dann liegen nicht nur 41 Jahre zwischen dem Schuss und der ersten Austragung im Jahr 1979, sondern es beginnt gewissermaßen auch eine neue Ära des Arnstädter Traditionslaufs. Denn im Laufe des vergangenen Jahres ist es dem langjährigen Organisationsteam gelungen, den Staffelstab an die nächste, jüngere Generation zu übergeben.

Der bisherige Chef-Koordinator, Michael Seever, übergibt den Staffelstab an den 40-Jahre jüngeren Philipp Petermann. „Es ist an der Zeit, dass junge Leute Verantwortung für diesen schönen Lauf übernehmen. Es war eine tolle, aber auch fordernde Zeit“, erklärt Seever, der den Alteburglauf 10 Jahre lang mit einem großen Team organisierte. Seever initiierte auch den seit 2013 stattfindenden Alteburg-Staffellauf, der seitdem kontinuierlich wächst und dessen Einnahmen immer ein bestimmtes Hilfsprojekt unterstützt.

Seevers Nachfolger Petermann ist gebürtiger Arnstädter und Lehrer für Sport, Biologie und Ethik am Melissantes-Gymnasium. „Der Lauf ist landschaftlich einmalig. Dazu findet er zu einem für die Thüringer Laufszene wichtigen Datum statt, nämlich im unmittelbaren Vorfeld des Rennsteiglaufs und ist damit auch für viele Läufer eine wichtige Wegmarke bei der Vorbereitung. Ich freue mich auf die spannende Aufgabe und sehe auch die großen Fußstapfen meines Vorgängers“, betont Petermann, der im Alter von 10 Jahren erstmalig Teilnehmer des Alteburglaufs war.

17.00 Uhr Start 10,6 Km Nordic Walking
17.30 Uhr Start 21,1 Km Halbmarathon
17.45 Uhr Start 1,2 Km Schülerlauf und Jedermannlauf
18.20 Uhr Start 3,5 Km Jugendlauf & Jedermannlauf
18.30 Uhr Start 10,6 Km Hauptlauf

Weitere Informationen erhalten Sie auf: www.motor-arnstadt.de.

04
Mai
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
04.05.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

04
Mai
öffentliche Stadtführung
04.05.2019 um 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Tourist-Information, Markt 1


Auf diesem Rundgang durch die Stadt, erfährt der Gast viel Wissenswertes über den ältesten Ort Thüringens.


Tickets zu 5€ pro Person gibt es  in der
 
Tourist-Information Arnstadt
Markt 1
99310 Arnstadt
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15:30 Uhr, Feiertage 10-17 Uhr
03628-602049
information@arnstadt.de

04
Mai
Thüringer Nadelfest und 1. Thüringer Queensnight 2019
04.05.2019 um 11:00 Uhr
Veranstalter: Kulturverein Ichtershausen e.V.
Ort: Ichtershausen "In der alten Nadelfabrik"

Krönung der 6. Thüringer Nadelprinzessin

Vor nunmehr 2 Jahren fand die letzte Auflage des Gemeindefestes „Ichtershausen feiert“ statt. Auf Grund der großen Nachfrage von Einwohnern und Gästen haben wir uns dazu entschlossen, in diesem Jahr wieder eine Veranstaltung in Ichtershausen aufzulegen, die an die Veranstaltung „Ichtershausen feiert“ anknüpft.

Aus diesem Grund findet am 04. Mai 2019 das „Thüringer Nadelfest“ in der neu gestalteten „ Alten Nadelfabrik“ (Neue Mitte) statt. Ein großes Festprogramm mit dem 13. Maibaumsetzen, 6. Hoheitentreffen, Kinder- und Familienfest, Spezialitätenmarkt und anderen Höhepunkten wartet auf die Besucher. Zu diesem Event wird dann die „5. Thüringer Nadelprinzessin“ abgekrönt und die 6. Thüringer Nadelprinzessin neu gekrönt. Musik, Unterhaltung, Moderationen, Kapellen und Showeinlagen runden das Programm ab.

Am Samstagabend findet dann erstmalig die „Thüringer Queensnight“ mit der Show- & Partyband „Borderline“ und Moderator Thomas Ostermann, bekannt von Antenne Thüringen, statt.

Höhepunkt wird die große Ortswette sein, zu der wir 100 Hoheiten, Prinzenpaare und Präsentationsfiguren aus ganz Thüringen zu einem großen Gruppenfoto ins Nadelwerk vereinen wollen. Für jede teilnehmende Hoheit gehen 4,00 € an das Kinderhospitz nach Tambach-Dietharz. Schaffen wir unser Ziel so wird ein Sponsor den Betrag nochmals verdoppeln.

Karten für die Abendveranstaltung erhalten Sie ab sofort in folgenden Vorverkaufsstellen:

Bibliothek Ichtershausen, Cafe Alte Bäckerei Ichtershausen, Evis Blumenkörbchen Ichtershausen, Postagentur Stangel Ichtershausen, Touristinformation Arnstadt.

Nähere Informationen zum Festprogramm entnehmen Sie bitte dem Internet unter www.kulturverein-ichtershausen.de


04
Mai
Arnstadt im industriellen Wandel 1830-1900 - Teil 2
04.05.2019 um 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt

Begleitveranstaltungen zur gleichnamigen Sonderausstellung im Schlossmuseum Arnstadt. Entdecken sie Arnstadts Innenstadt zur Zeit des industriellen Wandels.
Treffpunkt: Tourist-Information auf dem Marktplatz, Tickets hierzu erhalten Sie in der Tourist-Information Arnstadt zum Preis von nur 7,00 €.
Weitere Infos zur Sonderausstellung.

04
Mai
Bachführung
04.05.2019 um 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Bachdenkmal, Markt

Johann Sebastian Bach und seine große Famile beeinflussten über 100 Jahre das musikalische Leben in Arnstadt. Sie hinterließen viele Spuren und spannende Geschichten, die bei dieser Führung thematisiert werden.

Tickets gibt es zu einem Preis ab 7€ pro Person bei der

Tourist-Information Arnstadt
Markt 1, 99310 Arnstadt
Telefon: 0 36 28/60 20 49
E-Mail: information@arnstadt.de

04
Mai
Veronika Fischer & Band
04.05.2019 um 19:30 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten, 99310 Arnstadt

Veronika Fischer, die Frau mit der unverwechselbaren Stimme, ein Star schon in der DDR, eine Künstlerin mit Haltung. Power auf der Bühne - und die Distanz wahrende, unnahbare Privatperson?
In ihrer packenden Biografie „Woher Wohin“ erzählt sie aus ihrem Leben, das von den Widersprüchen und der Dramatik des geteilten Deutschlands geprägt ist, von Entscheidungen, Zweifeln und nicht zuletzt darüber, wie sie auch in schweren Zeiten ihren Mut nie verlor.
 
Tickets gibt es hier oder in der
 
Tourist-Information Arnstadt
Markt 1
99310 Arnstadt
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15:30 Uhr, Feiertage 10-17 Uhr
03628-602049
information@arnstadt.de

04
Mai
Konzert zum UNESCO-Welttag des Jazz mit Theresia Philipps Trio "POLLON"
04.05.2019 um 20:00 Uhr
Veranstalter: IG Jazz Arnstadt e.V.
Ort: Prinzenhofkeller

Samstag, 4. Mai 2019, 20.00 Uhr, Prinzenhofkeller   
Konzert zum UNESCO-Welttag des Jazz mit  Theresia Philipps Trio „POLLON“

Pollon:
Die drei Musiker vom Pollon Trio sind Paradebeispiele für das, was die umtriebige Kölner Jazzszene momentan auszeichnet und international bekannt gemacht hat. Alle drei sind profunde auf ihren Instrumenten ausgebildet worden, stellen aber ihr instrumentaltechnisches Können stets in den Dienst einer zeitgenössischen Improvisationsmusik.
Mit dieser ignorieren sie jedwede Genregrenzen, man ist in seiner Haltung frei gegenüber dem musikalischen Material. Ziel von Theresia Philipp (Saxofon, Klarinette), David Helm (Bass) und Thomas Sauerborn (Drums) ist es, den Fluss der improvisatorischen Ideen ungehindert strömen zu lassen: emotional, mitreißend und expressiv.
Pollon ergibt sich der Absurdität der Wirklichkeit. Eine Band spielt einfach drauflos…Und zwar wild, hemmungslos und ungezügelt. Romantisch, ehrlich und sensibel. Humorvoll, fantasiereich und losgelöst. Pollon greift nicht nach etwas, sondern lässt einfach los und lässt sich treiben – überlässt sich in jedem Moment der puren Freude und der immerwährenden Magie der Musik. Die Kompositionen der Bandmitglieder erzählen Geschichten aus dem Leben, die sich durch das kompromisslose aufeinander hören und miteinander spielen der Musiker voll und ganz entfalten. Pollon – das sind Thomas Sauerborn (Schlagzeug), David Helm (Kontrabass) und Theresia Philipp (Saxophon, Klarinette). Drei äußerst umtriebige Kölner Jazzmusiker der jüngeren Generation, die ausgestattet mit einem hohen Maße an Erfahrung, Experimentierfreudigkeit und Intuition ihre eigene, einzigartige Klangwelt kreieren. Trotz ihres noch jungen Alters sind alle drei bestens ausgebildet, vielfach preisgekrönt und konzertierten mit namenhaften Jazzmusikern rund um den Globus. Eine erstaunlich reifes Debüt dreier Freunde, die sich bei aller Professionalität den neugierigen Blick eines spielenden Kindes stets bewahrt haben.

Weitere Informationen und Kartenvorbestellungen wie immer über www.ig-jazz-arnstadt.de. Die Abendkasse öffnet um 19.00 Uhr. Für das leibliche Wohl wird wieder bestens gesorgt sein.

05
Mai
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
05.05.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

05
Mai
Gunther Emmerlich
05.05.2019 um 16:00 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten, 99310 Arnstadt

Veranstaltung verschoben vom 27.04.2019 (Tickets behalten ihre Gültigkeit)

 

Gunther Emmerlich singt und liest
 
Bekannte und beliebte Melodien mit seiner markanten Bassstimme sowie heitere
und interessante Geschichten aus seinem neuen Buch
 
„SPÄTLESE“ – eine Rücksicht ohne Vorsicht
 
Vor einigen Jahren hat er sich dem Schreiben zugewandt, und schon sein erstes Buch
„Ich wollte mich mal ausreden lassen“ war ein voller Erfolg.
Nach seinem zweiten Buch „ZUGABE“ liegt nun das dritte vor.
 
Im neuen Buch erzählt er noch mehr aus seinem abwechslungsreichen Leben:
Erlebtes und Gedachtes, Freudiges und Heiteres, Trauriges und Wehmütiges,
Denk- und Erinnerungswürdiges.
Wie bei ihm gewohnt - humorvoll, selbstironisch, kenntnisreich mit ernstem Anliegen
und doch augenzwinkernd.
 
Nun ist dazu in Zusammenarbeit mit Frank Fröhlich ein Hörbuch im Verlag Goldmund erschienen.
Bei den Lesungen untermalt Fröhlich nicht nur, nein – er erweist sich als genialer Partner. „Der Gitarrist der Stars“ (mdr) präsentiert an diesem Abend Gitarre pur mit all ihren Möglichkeiten – das haben sie so weder gehört noch gesehen!
 
Emmerlich ist einer der vielseitigsten Sänger Deutschlands und moderiert die unterschiedlichsten TV-Sendungen. Er singt Oper, Musical,  Kirchenkonzerte, jazzt mit der Semper-House-Band, interpretiert Chansons, gibt Liederabende…
 – eben ein echter Entertainer!
 
Tickets gibt es hier oder in der
 
Tourist-Information Arnstadt
Markt 1
99310 Arnstadt
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15:30 Uhr, Feiertage 10-17 Uhr
03628-602049
information@arnstadt.de

06
Mai
Elterninfoabende Ilm-Kreis-Kliniken
06.05.2019 um 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Veranstalter: Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau gGmbH
Ort: Bärwinkelstraße 33, 99310 Arnstadt

Das Team aus Hebammen, Geburtshelfern, Kinderärzten, Narkoseärzten und Schwestern stellt sich vor und gibt Informationen zu folgenden Themen:

  • Geburt, Geburtsmethoden
  • Wochenbett
  • Ganzheitliche Betreuung von Mutter und Kind
  • Besichtigung Kreißsaal

Treffpunkt ist jeweils um 19 Uhr in der Cafeteria.

Einträge insgesamt: 423
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Wirtschaftsfrühling Arnstadt 2019

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0 36 28 / 60 20 49
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