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07
Okt
Der Traumzauberbaum - das Geburtstagsfest
07.10.2018 um 14:00 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten

Der Traumzauberbaum hat Geburtstag und seine beiden Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel wollen ihm ein buntes Jublilierungsfest schenken. Da kommt Agga Knack, die wilde Traumlaus, sie möchte auch mitfeiern. Sie hat sogar eine Kinderglücksrakete mitgebracht. Moosmutzel erwischt Agga Knack immer wieder in den Traumblättern, sogar von dem ganz kleinen Geburtstagskuchentraumblatt  kann sie nicht die Finger lassen.
Aber die Kinder werden gut Acht geben. Auch Waldwuffels Wolkenschlafschaf Miepchen Himmelblau passt scharf auf. Da! Schon wieder! Agga darf nicht mehr mitfeiern! Agga verschwindet und, „zappzerapp“, ein blaues Regentraumblatt auch. Na und, das war doch nur ein Regentraumblatt. Ohne Regen scheint immer die Sonne, das hat sich Waldwuffel schon immer gewünscht. Damit es beim Jubilierungsfest nicht regnet, reißen Moosmutzel und Waldwuffel alle blauen Blätter ab und werfen sie in das Bächlein unter dem Traumzauberbaum. Der Wolkengeist Zausel ist darüber tief gekränkt. Er sammelt seine Wolken ein, nimmt sogar Waldwuffels liebes Miepchen mit. Und gleich danach ist das Bächlein weggelaufen.
Der Traumzauberbaum wird verwelken, wenn Zausel die Wolken nicht wiederbringt! Es muss regnen, damit das Bächlein zurückkommt. Ach, wenn sie doch noch ein einziges blaues Traumblatt hätten, um den Wolkengeist zu versöhnen! Agga muss das einzig alleinige blaue Blatt wieder hergeben! Agga denkt gar nicht daran, sie genießt die Sonne. Jedoch, wenn das kleine Geburtstagskuchentraumblatt dann nicht wachsen kann? Sofort gibt Agga das Regentraumblatt zurück! Gemeinsam mit den Kindern retten sie den Traumzauberbaum und feiern endlich ein wunderbar aufregendes Geburtstagsfest.

07
Okt
Der Traumzauberbeum - das Geburtstagsfest
07.10.2018 um 17:00 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten

 

Der Traumzauberbaum hat Geburtstag und seine beiden Waldgeister Moosmutzel und Waldwuffel wollen ihm ein buntes Jublilierungsfest schenken. Da kommt Agga Knack, die wilde Traumlaus, sie möchte auch mitfeiern. Sie hat sogar eine Kinderglücksrakete mitgebracht. Moosmutzel erwischt Agga Knack immer wieder in den Traumblättern, sogar von dem ganz kleinen Geburtstagskuchentraumblatt  kann sie nicht die Finger lassen.
Aber die Kinder werden gut Acht geben. Auch Waldwuffels Wolkenschlafschaf Miepchen Himmelblau passt scharf auf. Da! Schon wieder! Agga darf nicht mehr mitfeiern! Agga verschwindet und, „zappzerapp“, ein blaues Regentraumblatt auch. Na und, das war doch nur ein Regentraumblatt. Ohne Regen scheint immer die Sonne, das hat sich Waldwuffel schon immer gewünscht. Damit es beim Jubilierungsfest nicht regnet, reißen Moosmutzel und Waldwuffel alle blauen Blätter ab und werfen sie in das Bächlein unter dem Traumzauberbaum. Der Wolkengeist Zausel ist darüber tief gekränkt. Er sammelt seine Wolken ein, nimmt sogar Waldwuffels liebes Miepchen mit. Und gleich danach ist das Bächlein weggelaufen.
Der Traumzauberbaum wird verwelken, wenn Zausel die Wolken nicht wiederbringt! Es muss regnen, damit das Bächlein zurückkommt. Ach, wenn sie doch noch ein einziges blaues Traumblatt hätten, um den Wolkengeist zu versöhnen! Agga muss das einzig alleinige blaue Blatt wieder hergeben! Agga denkt gar nicht daran, sie genießt die Sonne. Jedoch, wenn das kleine Geburtstagskuchentraumblatt dann nicht wachsen kann? Sofort gibt Agga das Regentraumblatt zurück! Gemeinsam mit den Kindern retten sie den Traumzauberbaum und feiern endlich ein wunderbar aufregendes Geburtstagsfest.
08
Okt
Kinder-Kultur-Woche - Dein eigner Song
08.10.2018
08
Okt
Krabbelgruppe
08.10.2018 um 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11, 99310 Arnstadt
08
Okt
Nordic Walking
08.10.2018 um 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11, 99310 Arnstadt
09
Okt
Kinder-Kultur-Woche - Dein eigner Song
09.10.2018
09
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
09.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

10
Okt
Kinder-Kultur-Woche - Dein eigner Song
10.10.2018
10
Okt
Krabbelgruppe
10.10.2018 um 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11, 99310 Arnstadt
10
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
10.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

10
Okt
Strickgruppe "Flotte Maschen"
10.10.2018 um 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11
11
Okt
Kinder-Kultur-Woche - Dein eigner Song
11.10.2018
11
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
11.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

12
Okt
Kinder-Kultur-Woche - Dein eigner Song
12.10.2018
12
Okt
Unser Arnscht - historische Figuren in Plauderlaune
12.10.2018
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Torbogen Landratsamt, Schlossplatz

Die Bachstadt Arnstadt hat eine neue szenische Stadtführung. Nach der erfolgreichen Generalprobe in der vergangenen Woche hat der Vorverkauf für „Unser Arnscht - historische Figuren in Plauderlaune“ begonnen. Der Name ist Programm. Auf dem Weg durch die historische Innenstadt begegnen die Teilnehmer acht Persönlichkeiten - vom Fürsten bis zur Pilgerin. Sie alle haben ihre eigene Verbindung zur Stadtgeschichte und berichten darüber, was das Leben in Arnstadt zu ihrer Zeit ausgemacht hat. Verkörpert werden die historischen Figuren von erfahrenen Gästeführern, von denen manche gleich in mehrere Rollen schlüpfen.

Dass Gästeführer im Kostümen unterwegs sind, ist nicht ungewöhnlich. Kostümführungen sind seit vielen Jahren sehr beliebt. Die neue szenischen Führung „Unser Arnscht“ zeigt die große Bandbreite an Kostümführungen, die in Arnstadt möglich sind. Für September und Oktober sind fünf Termine für „Unser Arnscht“ geplant: 14.09.2018 (17 Uhr), 28.09.2018 (17 Uhr), 29.09.2018 (14 Uhr), 12.10.2018 (17 Uhr), 13.10.2018 (14 Uhr).

Karten gibt es zum Preis von 14,90 Euro in der

Tourist-Information Arnstadt
Markt 1, 99310 Arnstadt
Telefon: 0 36 28/60 20 49
E-Mail: information(@)arnstadt.de

12
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
12.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

13
Okt
Unser Arnscht - historische Figuren in Plauderlaune
13.10.2018
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Torbogen Landratsamt, Schlossplatz

Die Bachstadt Arnstadt hat eine neue szenische Stadtführung. Nach der erfolgreichen Generalprobe in der vergangenen Woche hat der Vorverkauf für „Unser Arnscht - historische Figuren in Plauderlaune“ begonnen. Der Name ist Programm. Auf dem Weg durch die historische Innenstadt begegnen die Teilnehmer acht Persönlichkeiten - vom Fürsten bis zur Pilgerin. Sie alle haben ihre eigene Verbindung zur Stadtgeschichte und berichten darüber, was das Leben in Arnstadt zu ihrer Zeit ausgemacht hat. Verkörpert werden die historischen Figuren von erfahrenen Gästeführern, von denen manche gleich in mehrere Rollen schlüpfen.

Dass Gästeführer im Kostümen unterwegs sind, ist nicht ungewöhnlich. Kostümführungen sind seit vielen Jahren sehr beliebt. Die neue szenischen Führung „Unser Arnscht“ zeigt die große Bandbreite an Kostümführungen, die in Arnstadt möglich sind. Für September und Oktober sind fünf Termine für „Unser Arnscht“ geplant: 14.09.2018 (17 Uhr), 28.09.2018 (17 Uhr), 29.09.2018 (14 Uhr), 12.10.2018 (17 Uhr), 13.10.2018 (14 Uhr).

Karten gibt es zum Preis von 14,90 Euro in der

Tourist-Information Arnstadt
Markt 1, 99310 Arnstadt
Telefon: 0 36 28/60 20 49
E-Mail: information(@)arnstadt.de

13
Okt
Flohmarkt
13.10.2018 um 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ort: Marktplatz
13
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
13.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

13
Okt
öffentliche Stadtführung
13.10.2018 um 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Tourist-Information, Markt

Auf diesem Rundgang durch die Stadt, erfährt der Gast viel Wissenswertes über den ältesten Ort Thüringens.

13
Okt
Mozartiana - ein Konzert für Liebhaber
13.10.2018 um 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Arnstädter Himmelfahrtskirche

Wer kennt nicht die entzückenden Miniaturen, die der achtjährige Wolfgang Amadeus Mozart für Orgel hinterlassen hat. Aufgekritzelt in das sog. "Londoner Skizzenbuch" nötigen sie heute noch jedem Mozartliebhaber eine gehörige Portion Bewunderung ab. Auch die Werke der Salzburger und späten Wiener Ära sind Meilensteine in der Musikgeschichte. Mozart, der aus der Begeisterung heraus die Orgel als "Königin der Instrumente" bezeichnete, hat manches Werk für Tasten entworfen. "Es ist ja im allgemeinen bekannt, daß die Engel im Himmel - solange sie sich unbaufsichtigt fühlen - am liebsten Mozart musizieren"......so der Theologe Karl Barth.

Am Samstag, dem 13. Oktober 2018, um 16:30 Uhr, musizieren Mirjam und Wieland Meinhold (Duo Vimaris) aus Thüringen in der Kathol. Himmelfahtskirche Arnstadt zauberhafte geistliche Werke des Salzburger und Wiener Komponisten, neben Sonatinen, Vokales wie "Laudamus te", "Ridente la calma", "Ora pro nobis" und die berühmte Solomotette "Exultate, jubilate". Daneben wird das betörend schöne Andante F-Dur, die Introduktion und Fuge C-Dur sowie aus dem Londoner Skizzenbuch KV 15 einige Miniaturen, die der achtjährige Wolfgang Amadeus auf der Reise verfaßte, zu hören sein. Am Ende wird eine angemessen-"raschelnde" Spende erbeten.

Davor, 15:45 Uhr, wird es bei einer Orgelführung "Klangmajestät - Besuch bei der Königin" auf der Empore spannend: Für alle Interessierten erläutert Dr. W. Meinhold die "Königin der Instrumente" hautnah. Direkt neben dem Spieltisch der Schönefeld-Orgel hat man Gelegenheit zu erfahren, wie der höchste, wie der tiefste Ton klingt. Wieviel Pfeifen stehen in dem Instrument? Wie funktioniert die Übertragung zwischen Taste und Ventil? Wie schwer ist so eine Orgel ? ... usw.. Immer wieder fesseln diese unterhaltsamen Orgelführungen die Besucher.

"Mozartiana - ein Konzert für Liebhaber"

Wer kennt nicht die entzückenden Miniaturen, die der achtjährige Wolfgang Amadeus Mozart für Orgel hinterlassen hat. Aufgekritzelt in das sog. "Londoner Skizzenbuch" nötigen sie heute noch jedem Mozartliebhaber eine gehörige Portion Bewunderung ab. Auch die Werke der Salzburger und späten Wiener Ära sind Meilensteine in der Musikgeschichte. Mozart, der aus der Begeisterung heraus die Orgel als "Königin der Instrumente" bezeichnete, hat manches Werk für Tasten entworfen. "Es ist ja im allgemeinen bekannt, daß die Engel im Himmel - solange sie sich unbaufsichtigt fühlen - am liebsten Mozart musizieren"......so der Theologe Karl Barth.
Am Samstag, dem 13. Oktober 2018, um 16:30 Uhr, musizieren Mirjam und Wieland Meinhold (Duo Vimaris) aus Thüringen in der Kathol. Himmelfahtskirche Arnstadt zauberhafte geistliche Werke des Salzburger und Wiener Komponisten, neben Sonatinen, Vokales wie "Laudamus te", "Ridente la calma", "Ora pro nobis" und die berühmte Solomotette "Exultate, jubilate". Daneben wird das betörend schöne Andante F-Dur, die Introduktion und Fuge C-Dur sowie aus dem Londoner Skizzenbuch KV 15 einige Miniaturen, die der achtjährige Wolfgang Amadeus auf der Reise verfaßte, zu hören sein. Am Ende wird eine angemessen-"raschelnde" Spende erbeten.

Davor, 15:45 Uhr, wird es bei einer Orgelführung "Klangmajestät - Besuch bei der Königin" auf der Empore spannend: Für alle Interessierten erläutert Dr. W. Meinhold die "Königin der Instrumente" hautnah. Direkt neben dem Spieltisch der Schönefeld-Orgel hat man Gelegenheit zu erfahren, wie der höchste, wie der tiefste Ton klingt. Wieviel Pfeifen stehen in dem Instrument? Wie funktioniert die Übertragung zwischen Taste und Ventil? Wie schwer ist so eine Orgel ? ... usw.. Immer wieder fesseln diese unterhaltsamen Orgelführungen die Besucher.

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