Stadt Arnstadt

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28
Sep
Hauptfabrikation hierselbst..." Sonderausstellung
28.09.2018 bis 19.05.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt

Im Rahmen des kulturelles Themenjahres 2018 "Industrialisierung und soziale Bewegungen in Thüringen" zeigt das Schloßmuseum in der Sonderausstellung "Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk" - Arnstadt im industriellen Wandel 1830 - 1900

18
Okt
Fotoausstellung "Geflüchtete und ihr TRAUMJOB"
18.10.2018
Veranstalter: BLEIBdran - Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen
Ort: Rathaus Arnstadt

Zweiteilige Fotoausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ und „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ des Projektverbundes „BLEIBdran – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ im Rathaus Arnstadt vom 15.10.-08.11.2018

Das Thüringer IvAF Netzwerk „BLEIBdran. Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ ist ein Projektverbund verschiedener Organisationen in Thüringen:
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung durch Information und Beratung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Ausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ war seit Februar an verschiedenen Orten in Thüringen zu sehen. Mit dieser Ausstellung möchte BLEIBdran auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt aufmerksam machen und den Gesetzgeber zum Nachbessern auffordern. Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft sollen weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, damit (berufliche) Integration auch tatsächlich möglich wird. Nun wurde die kritische Perspektive auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt bei der Integration in den Arbeitsmarkt um eine positive Sichtweise ergänzt: Im zweiten Ausstellungsteil „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ zeichnet das BLEIBdran gelungene Wege der beruflichen Beratung und Integration nach. Die Ausstellung „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB” stellt die Beschreibung positiver Integrationsverläufe in den Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte BLEIBdran Mut machen und dazu einladen, dran zu bleiben. Die individuellen Berichte  werden durch kurze Tipps aus der beruflichen Beratung heraus abgerundet.

Aktuell ist die zweiteilige Ausstellung im Rathaus Arnstadt zu Gast und kann öffentlich bis zum 08.11.2018 besucht werden. Organisiert wurde die Ausstellung von den BLEIBdran Teilprojektmitarbeiterinnen des Sozialamtes Ilmkreis, die sich sehr freuten, aus ihrer Beratung gleich drei Geschichten gelungener Integration präsentieren zu können.

18
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
18.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

18
Okt
Treffpunkt für Unglücksraben
18.10.2018 um 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Eine interaktive Erste -Hilfe-Lesung für Kinder mit Frau Dr. Mottl-Link.

18
Okt
Schulstress - Übergewicht - Liebeskummer?
18.10.2018 um 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Lesung und Workshop für körperliche Bedürfnisse mit Frau Dr. Mottl-Link.

19
Okt
Fotoausstellung "Geflüchtete und ihr TRAUMJOB"
19.10.2018
Veranstalter: BLEIBdran - Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen
Ort: Rathaus Arnstadt

Zweiteilige Fotoausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ und „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ des Projektverbundes „BLEIBdran – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ im Rathaus Arnstadt vom 15.10.-08.11.2018

Das Thüringer IvAF Netzwerk „BLEIBdran. Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ ist ein Projektverbund verschiedener Organisationen in Thüringen:
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung durch Information und Beratung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Ausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ war seit Februar an verschiedenen Orten in Thüringen zu sehen. Mit dieser Ausstellung möchte BLEIBdran auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt aufmerksam machen und den Gesetzgeber zum Nachbessern auffordern. Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft sollen weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, damit (berufliche) Integration auch tatsächlich möglich wird. Nun wurde die kritische Perspektive auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt bei der Integration in den Arbeitsmarkt um eine positive Sichtweise ergänzt: Im zweiten Ausstellungsteil „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ zeichnet das BLEIBdran gelungene Wege der beruflichen Beratung und Integration nach. Die Ausstellung „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB” stellt die Beschreibung positiver Integrationsverläufe in den Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte BLEIBdran Mut machen und dazu einladen, dran zu bleiben. Die individuellen Berichte  werden durch kurze Tipps aus der beruflichen Beratung heraus abgerundet.

Aktuell ist die zweiteilige Ausstellung im Rathaus Arnstadt zu Gast und kann öffentlich bis zum 08.11.2018 besucht werden. Organisiert wurde die Ausstellung von den BLEIBdran Teilprojektmitarbeiterinnen des Sozialamtes Ilmkreis, die sich sehr freuten, aus ihrer Beratung gleich drei Geschichten gelungener Integration präsentieren zu können.

19
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
19.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

19
Okt
Kulinarische Stadtführung "Genieße ma(h)l Arnstadt"
19.10.2018 um 17:00 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Tourist-Information, Markt

Zur Stadtführung der besonderen Art ist die Teilnehmerzahl begrenzt eine vorherige Anmeldung ist daher unbedingt erforderlich. 

20
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
20.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

20
Okt
öffentliche Stadtführung
20.10.2018 um 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Tourist-Information, Markt

Auf diesem Rundgang durch die Stadt, erfährt der Gast viel Wissenswertes über den ältesten Ort Thüringens.

20
Okt
Arnstadt im industriellen Wandel 1830-1900 - Teil 1
20.10.2018 um 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt

Begleitveranstaltungen zur gleichnamigen Sonderausstellung im Schlossmuseum Arnstadt.
Entdecken sie Arnstadts Innenstadt zur Zeit des industriellen Wandels.
Treffpunkt: Tourist-Information auf dem Marktplatz

20
Okt
Musik zum Sonntagsläuten VI
20.10.2018 um 18:00 Uhr
Ort: Rathaussaal

Liederabend - Robert Schumann - Liederkreis und Kinderszenen
Junko Tsuchiya (Klavier), Jörg Reddin (Bariton)

Eintritt: 10 € /erm. 7 €

21
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
21.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

21
Okt
Katrin Weber
21.10.2018 um 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten

Katrin Weber – Solo

Wer sie noch nicht kennt ist selbst schuld !
Viele haben Katrin Weber schon in den verschiedensten Theaterproduktionen bewundert. Sei es mit Tom Pauls als „Tom & Cherie“, mit Bernd-Lutz Lange in „Das wird nie was“ oder in „Eine Nacht im Russenpuff“.
In den letzten Jahren moderierte sie im mdr den langen Samstag. Egal wo, aber überall hinterlässt Sie mit ihrer einzigartigen Stimme und ihrer Verwandlungsfähigkeit, gepaart mit einem unverwechselbaren Humor und großer Darstellungskraft, einen nachhaltigen Eindruck. Erleben Sie Katrin Weber jetzt mit ihrem Solo-Abend in Ihrer Stadt. Allein und doch „gezwungenermaßen“ in Begleitung von Rainer Vothel, und so entspinnt sich ein heiterer „Machtkampf“ zwischen einem verkannten und unterforderten Tastenexperten und einer nicht zufrieden zu stellenden,belehrenden Sängerin. Da wird gestichelt und gezickt, doch nie nach billigem Mann-Frau-Schema. Hier heißt die Konstellation Diva versus Einsilbigkeit. Und das auf höchstem Niveau. Ein umwerfend komisches und musikalisch hochkarätiges Solo. Katrin Weber erhielt für dieses Programm den Kleinkunstpreis 2008.

22
Okt
Fotoausstellung "Geflüchtete und ihr TRAUMJOB"
22.10.2018
Veranstalter: BLEIBdran - Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen
Ort: Rathaus Arnstadt

Zweiteilige Fotoausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ und „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ des Projektverbundes „BLEIBdran – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ im Rathaus Arnstadt vom 15.10.-08.11.2018

Das Thüringer IvAF Netzwerk „BLEIBdran. Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ ist ein Projektverbund verschiedener Organisationen in Thüringen:
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung durch Information und Beratung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Ausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ war seit Februar an verschiedenen Orten in Thüringen zu sehen. Mit dieser Ausstellung möchte BLEIBdran auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt aufmerksam machen und den Gesetzgeber zum Nachbessern auffordern. Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft sollen weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, damit (berufliche) Integration auch tatsächlich möglich wird. Nun wurde die kritische Perspektive auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt bei der Integration in den Arbeitsmarkt um eine positive Sichtweise ergänzt: Im zweiten Ausstellungsteil „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ zeichnet das BLEIBdran gelungene Wege der beruflichen Beratung und Integration nach. Die Ausstellung „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB” stellt die Beschreibung positiver Integrationsverläufe in den Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte BLEIBdran Mut machen und dazu einladen, dran zu bleiben. Die individuellen Berichte  werden durch kurze Tipps aus der beruflichen Beratung heraus abgerundet.

Aktuell ist die zweiteilige Ausstellung im Rathaus Arnstadt zu Gast und kann öffentlich bis zum 08.11.2018 besucht werden. Organisiert wurde die Ausstellung von den BLEIBdran Teilprojektmitarbeiterinnen des Sozialamtes Ilmkreis, die sich sehr freuten, aus ihrer Beratung gleich drei Geschichten gelungener Integration präsentieren zu können.

22
Okt
Krabbelgruppe
22.10.2018 um 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11, 99310 Arnstadt
22
Okt
Nordic Walking
22.10.2018 um 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11, 99310 Arnstadt
23
Okt
Fotoausstellung "Geflüchtete und ihr TRAUMJOB"
23.10.2018
Veranstalter: BLEIBdran - Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen
Ort: Rathaus Arnstadt

Zweiteilige Fotoausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ und „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ des Projektverbundes „BLEIBdran – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ im Rathaus Arnstadt vom 15.10.-08.11.2018

Das Thüringer IvAF Netzwerk „BLEIBdran. Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ ist ein Projektverbund verschiedener Organisationen in Thüringen:
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung durch Information und Beratung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Ausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ war seit Februar an verschiedenen Orten in Thüringen zu sehen. Mit dieser Ausstellung möchte BLEIBdran auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt aufmerksam machen und den Gesetzgeber zum Nachbessern auffordern. Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft sollen weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, damit (berufliche) Integration auch tatsächlich möglich wird. Nun wurde die kritische Perspektive auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt bei der Integration in den Arbeitsmarkt um eine positive Sichtweise ergänzt: Im zweiten Ausstellungsteil „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ zeichnet das BLEIBdran gelungene Wege der beruflichen Beratung und Integration nach. Die Ausstellung „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB” stellt die Beschreibung positiver Integrationsverläufe in den Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte BLEIBdran Mut machen und dazu einladen, dran zu bleiben. Die individuellen Berichte  werden durch kurze Tipps aus der beruflichen Beratung heraus abgerundet.

Aktuell ist die zweiteilige Ausstellung im Rathaus Arnstadt zu Gast und kann öffentlich bis zum 08.11.2018 besucht werden. Organisiert wurde die Ausstellung von den BLEIBdran Teilprojektmitarbeiterinnen des Sozialamtes Ilmkreis, die sich sehr freuten, aus ihrer Beratung gleich drei Geschichten gelungener Integration präsentieren zu können.

23
Okt
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
23.10.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

23
Okt
Darmflora und bewusste Ernährung
23.10.2018 um 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Veranstalter: Stadt Arnstadt, Behindertenbeauftragte in Kooperation mit dem Fachkrankenhaus Friedensburg, Leutenberg
Ort: Rathaus Arnstadt, Rathaussaal

Für Betroffene und Interessierte
DARMFLORA und bewusste Ernährung - Was sagt uns der Darm über Allergien und die Haut?

Wann: Dienstag, 23. Oktober 2018, 16:00 Uhr
Wo: Rathaus Arnstadt, Rathaussaal (barrierefreier Zugang: Haupteingang über Töpfengasse)
Referentin: Chefärztin Frau Silke Herold Fachkrankenhaus für Dermatologie Schloss Friedensburg, Leutenberg
Veranstalter: Stadt Arnstadt, Behindertenbeauftragte in Kooperation mit dem Fachkrankenhaus Friedensburg, Leutenberg

Es wird um eine kleine Spende gebeten für den Verein Freundeskreis Kinderorthopädie HERZBLATT e.V.

24
Okt
Fotoausstellung "Geflüchtete und ihr TRAUMJOB"
24.10.2018
Veranstalter: BLEIBdran - Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen
Ort: Rathaus Arnstadt

Zweiteilige Fotoausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ und „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ des Projektverbundes „BLEIBdran – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ im Rathaus Arnstadt vom 15.10.-08.11.2018

Das Thüringer IvAF Netzwerk „BLEIBdran. Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in Thüringen“ ist ein Projektverbund verschiedener Organisationen in Thüringen:
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung durch Information und Beratung bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Ausstellung „Geflüchtete und ihr TRAUM JOB“ war seit Februar an verschiedenen Orten in Thüringen zu sehen. Mit dieser Ausstellung möchte BLEIBdran auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt aufmerksam machen und den Gesetzgeber zum Nachbessern auffordern. Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft sollen weitere Handlungsbedarfe aufgezeigt werden, damit (berufliche) Integration auch tatsächlich möglich wird. Nun wurde die kritische Perspektive auf die Problemlagen Geflüchteter mit unsicherem Aufenthalt bei der Integration in den Arbeitsmarkt um eine positive Sichtweise ergänzt: Im zweiten Ausstellungsteil „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB“ zeichnet das BLEIBdran gelungene Wege der beruflichen Beratung und Integration nach. Die Ausstellung „Geflüchtete auf ihrem Weg zum TraumJOB” stellt die Beschreibung positiver Integrationsverläufe in den Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte BLEIBdran Mut machen und dazu einladen, dran zu bleiben. Die individuellen Berichte  werden durch kurze Tipps aus der beruflichen Beratung heraus abgerundet.

Aktuell ist die zweiteilige Ausstellung im Rathaus Arnstadt zu Gast und kann öffentlich bis zum 08.11.2018 besucht werden. Organisiert wurde die Ausstellung von den BLEIBdran Teilprojektmitarbeiterinnen des Sozialamtes Ilmkreis, die sich sehr freuten, aus ihrer Beratung gleich drei Geschichten gelungener Integration präsentieren zu können.

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Halloween-Parade am Hopfenbrunnen

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Telefon:
0 36 28 / 60 20 49
Telefax: 0 36 28 / 66 18 47
information(@)arnstadt.de