Stadt Arnstadt

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24
Apr
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
24.04.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

24
Apr
Die Raupe Nimmersatt wird 50 Jahre alt!
24.04.2019 um 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Die Raupe Nimmersatt wird 50 Jahre alt! - interaktive Buchlesung für Kinder

Wer kennt sie nicht, die Raupe Nimmersatt?!
Der Kinderbuchklassiker wird 50 Jahre alt und Eric Carle, der Autor dieses Kinderbuchklassikers, wird 80 Jahre alt. Gleich mehrere Gründe zum Feiern! Deshalb lädt die Arnstädter Stadt- und Kreisbibliothek im Prinzenhof zum diesjährigen Welttag des Buches zu einer interaktiven Lesewoche ein.

Vom 23.04. -  26.04.2019 lesen die Bibliothekarinnen jeweils 9.30 Uhr die weltbekannte Geschichte von der Raupe vor, die sich dick und rund frisst und dann zum wunderschönen Schmetterling wird. Die Kinder dürfen fleißig mithelfen.

Der Eintritt ist frei.

24
Apr
Woche des Lesens
24.04.2019 um 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Grundschüler zu Gast in der Kinderbibliothek.

25
Apr
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
25.04.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

25
Apr
Die Raupe Nimmersatt wird 50 Jahre alt!
25.04.2019 um 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Die Raupe Nimmersatt wird 50 Jahre alt! - interaktive Buchlesung für Kinder

Wer kennt sie nicht, die Raupe Nimmersatt?!
Der Kinderbuchklassiker wird 50 Jahre alt und Eric Carle, der Autor dieses Kinderbuchklassikers, wird 80 Jahre alt. Gleich mehrere Gründe zum Feiern! Deshalb lädt die Arnstädter Stadt- und Kreisbibliothek im Prinzenhof zum diesjährigen Welttag des Buches zu einer interaktiven Lesewoche ein.

Vom 23.04. -  26.04.2019 lesen die Bibliothekarinnen jeweils 9.30 Uhr die weltbekannte Geschichte von der Raupe vor, die sich dick und rund frisst und dann zum wunderschönen Schmetterling wird. Die Kinder dürfen fleißig mithelfen.

Der Eintritt ist frei.

25
Apr
Woche des Lesens
25.04.2019 um 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Grundschüler zu Gast in der Kinderbibliothek.

25
Apr
Putzfrau Ilona staubt ab - zum Welttag des Buches
25.04.2019 um 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Was heißt hier große Literatur!? Sind das die Bücher, die aus der Reihe raus stehen? Was denkt Ilona, wenn sie beim Putzen in den Büchern stöbert?
Auf ihrer Putzstrecke durch die Bibliothek gerät Ilona ins Schwadronieren über ihre tägliche Arbeit im "gehobenen Kultursektor". Da Ilona ein echter Bücherfan ist, gibt es immer wieder kleine Ausflüge in die große Welt der Literatur.
Die Komödiantin und Entertainerin Constance Debus sorgt für einen turbulenten Wechsel zwischen Hochkulturellem, unterhaltender Literatur, Kinderbüchern und aktuellen Bestsellern.

Wann: 25. April 2019, 19.00 Uhr
Wo: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt, An der Liebfrauenkirche 2
Eintritt: 8,00 € / 7,00 € erm. für Bibliotheksmitglieder

26
Apr
17. Frühjahrs- und Pflanzenmarkt
26.04.2019 um 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Veranstalter: Stadt Arnstadt
Ort: Marktplatz

Am Freitag, dem 26. April 2019 findet von 08:00 bis 16:00 Uhr auf dem Arnstädter Marktplatz der 17. Frühjahrs- und Pflanzenmarkt statt. Passend zum Frühling locken die zahlreichen „grünen“ Händler die Besucher mit Angeboten wie Obst und Gemüse, Stauden, Gehölze, Kräuter sowie Kräuterpflanzen aus kontrollierter Bio-Qualität. Des Weiteren können sich Hobbygärtner auf die vielen Auslagen an Blumen, Pflanzen, Beeren- und Obstgehölzen, floristischen Erzeugnissen, Beet- und Balkonpflanzen freuen. Für das leibliche Wohl sorgen Thüringer Bratwurst, Kaffee und Getränke. Merken Sie sich schon heute den Termin vor und holen Sie sich den Frühling nach Hause!

26
Apr
Grüner Markt
26.04.2019 um 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Veranstalter: Stadt Arnstadt
Ort: Marktplatz

Jeden Freitag findet auf dem Martplatz der „Grüne Markt“ statt.

26
Apr
Mein liebstes ALLERliebstes Bilderbuch
26.04.2019 um 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Vorlesezeit für die Jüngsten ab 3.

26
Apr
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
26.04.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

26
Apr
Führung mit dem Laternenanzünder
26.04.2019 um 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Tourist-Information Arnstadt

Unternehmen sie nach der Hektik des Tages, in einer zur Ruhe kommenden Stadt  einen kleinen Zeitsprung mit dem Arnstädter Original Emil Bose. 
Bei dieser abendlichen Laternenführung durch Arnstadts historische Innenstadt erfahren Sie allerhand Geschichte und Geschichten.

Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Abend und erleben Sie Arnstadt in einem neuen Licht.

Karten gibt es zum Preis von 7 Euro in der

Tourist-Information Arnstadt
Markt 1, 99310 Arnstadt
Telefon: 0 36 28/60 20 49
E-Mail: information@arnstadt.de


27
Apr
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
27.04.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

27
Apr
Arnstädter Wirtschaftsfrühling
27.04.2019 um 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Veranstalter: Bundesagentur für Arbeit, Stadt Arnstadt
Ort: Stadthalle Arnstadt

10. Wirtschaftsfrühling Arnstadt am 27. April bietet Jobs und Ausbildungsplätze sowie Coaching zu Bewerbung und Weiterbildung

Sie suchen eine Arbeit? Ihre Kinder sind auf Ausbildungssuche? Sie wollen sich beruflich neu orientieren? Sie brauchen Unterstützung beim Bewerbungsmanagement? Dann kommen Sie mit Ihrer Familie zum 10. Arnstädter Wirtschaftsfrühling: Am Samstag nach Ostern, dem 27. April 2019, laden die Agentur für Arbeit Arnstadt, das Jobcenter Ilm-Kreis und die Stadt Arnstadt in die Stadthalle Arnstadt ein. Von 10 bis 14 Uhr stellen über 70 Unternehmen und Institutionen berufliche Chancen rund um die Wirtschaftsregion „Erfurter Kreuz“ und den Ilm-Kreis vor.

Für Jobsuchende, Schüler, Wechselwillige, Pendler, Akademiker, Arbeitgeber und Familien - der Wirtschaftsfrühling bietet freie Stellen, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, Unternehmenspräsentationen, Bewerbergespräche, Vorträge und Beratung. Über 70 Unternehmen der Maschinenbau- und Metallbranche, aus Handwerk, Industrie, Lebensmittel-, Gesundheits- und Pflegebranche sowie Logistik und Gastronomie stellen sich vor. Sie bringen über 600 Stellen für dieses Jahr mit. Dazu kommen über 250 Ausbildungsplätze sowie Studienplätze für ein duales Studium.

Die Messe entwickelt sich zunehmend zu einem Karriereportal. Neben den Job- und Ausbildungsangeboten sind zahlreiche Coaches wie die Berufsberatung und die Weiterbildungsberatung vor Ort. Sie beraten Jugendliche zur Ausbildungs- und Studienwahl sowie Erwachsene, wenn sie sich weiterbilden oder beruflich neu orientieren wollen.  Neu ist zum zehnjährigen Jubiläum das große Bewerbungs- und Coachingcenter. Hier schauen sich Experten die Bewerbungen der Besucher genau an. Eine Farb- und Stilberatung gibt Tipps für das richtige Outfit zum Vorstellungsgespräch. Zum Schluss gibt es ein professionelles Fotoshooting mit einem kostenlosen Bewerbungsbild. Sichern Sie sich jetzt Ihren Termin und melden Sie sich an!

Das sind die Highlights zum zehnten Wirtschaftsfrühling:

  • Im großen Bewerbungs- und Coachingcenter können Sie kostenlos Ihre Bewerbung von erfahrenen Experten erstellen oder checken lassen. Zusätzlich gibt es eine individuelle Farb- und Stilberatung und ein professionelles Fotoshooting. Die Plätze dafür sind begrenzt. Bitte melden Sie sich für einen Termin an.
  • Junge Menschen können am Stand der Arbeitsagentur mit virtual reality in den Arbeitsalltag von einem Azubi eintauchen. Mit 3-D-Brillen erleben Schülerinnen und Schüler den ersten Ausbildungstag im Unternehmen virtuell. Damit können Betriebe und Ausbildungsberufe in 360 Grad besucht werden.
  • Der Frühling steht auch kulinarisch und visuell im Zentrum der Messe: Im Außenbereich bietet die Gärtnerei Böhm Frühjahrsblüher an. Neben einem Mittagsimbiss gibt es Eiskreationen der EisManuFaktur Geratal.
  • Wer schon immer mal einen Künstler für ein Event buchen wollte, kann mit den Künstlervermittlern der ZAV-Künstlervermittlung am Stand der Arbeitsagentur ins Gespräch kommen.

Noch ein Tipp:
Nutzen Sie die Parkplätze am Wollmarkt sowie den kostenfreien Busshuttle zur Stadthalle.

Alle Infos und Aussteller: www.arbeitsagentur.de

27
Apr
öffentliche Stadtführung
27.04.2019 um 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Tourist-Information, Markt 1


Auf diesem Rundgang durch die Stadt, erfährt der Gast viel Wissenswertes über den ältesten Ort Thüringens.


Tickets zu 5€ pro Person gibt es  in der
 
Tourist-Information Arnstadt
Markt 1
99310 Arnstadt
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15:30 Uhr, Feiertage 10-17 Uhr
03628-602049
information@arnstadt.de

27
Apr
28. Arnstädter Citylauf
27.04.2019 um 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstalter: LSV Lok Arnstadt
Ort: Innenstadt

Nähere Informationen folgen!

28
Apr
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
28.04.2019 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

28
Apr
Bachführung
28.04.2019 um 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
Ort: Arnstadt, Treffpunkt: Bachdenkmal, Markt

Johann Sebastian Bach und seine große Famile beeinflussten über 100 Jahre das musikalische Leben in Arnstadt. Sie hinterließen viele Spuren und spannende Geschichten, die bei dieser Führung thematisiert werden.

Tickets gibt es zu einem Preis ab 7€ pro Person bei der

Tourist-Information Arnstadt
Markt 1, 99310 Arnstadt
Telefon: 0 36 28/60 20 49
E-Mail: information@arnstadt.de

28
Apr
Kabarett "Die Distel"
28.04.2019 um 19:30 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten, 99310 Arnstadt

Wenn Deutsche über Grenzen gehen
oder: Das Ziel ist der Weg
 
Schulleiterin Marion, Pfarrer Lars und Spulenwickler Dirk beschließen den Ausstieg: Auf der Suche nach Sinn, Zeit für sich und irgendwas mit Inhalt. Als ein gewaltiges Gewitter die drei in eine verlassene Schäferhütte irgendwo im Nirgendwo spült, sitzen sie fest. Ohne Handynetz, ohne WLAN, kurz: Ohne Hoffnung auf Überleben. Jetzt haben sie Zeit – viel mehr als ihnen lieb ist.
Und plötzlich sind die Gedanken da: Klimawandel? Schneller als gedacht. Flüchtlingskrise? Größer als erwartet. Demokratieverlust? Tiefgreifender als vorhersehbar. Wo man hinguckt: Die Welt in Aufruhr! Aber Deutschland geht es doch gut und seine Bürger lassen sich bereitwillig von ihrer Kanzlerin einschläfern. Yoga statt Revolution. Ist auch gesünder. Und Rebellion macht so blöden Achselschweiß...
Zeit haben, empfindet nicht jeder als Befreiung. Zu sehr sind die Wiederholungstäter im Hamsterrad dran gewöhnt, keine Zeit zu haben. Woher soll die im Alltag auch kommen? Bei drei Jobs, zwei Familien und 365 facebook-Freunden? Wo man immer fit sein muss und sich selbst kontrollieren? Wo man als Elitepartner zu funktionieren und möglichst vegan zu sterben hat?
Stromlinienförmig ist die neue Individualität! Auch Marion und Lars leben mit Zeitfenstern, Zeitinseln und Zeitmanagement. Selbst Dirk zappt sich durch die Programme seiner gepixelten Existenz, unterbrochen nur durch Werbepausen, damit er den Anschluss an den Konsum nicht verpasst. Alle getrieben von der Angst, beim nächsten Trend nicht live dabei zu sein.
Und so werden die Stockbetten der Pilgerherberge zum Abbild des Lebens: Am Arsch der Welt lassen Marion, Dirk und Lars die Hosen runter – lassen die Seele baumeln, ihr Hirn rotieren und schütten ihr Herz aus. Überraschend, berührend – und sehr komisch.
Eine Kabarettutopie auf dem Jakobsweg.
 
 
Tickets gibt es hier oder in der
 
Tourist-Information Arnstadt
Markt 1
99310 Arnstadt
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15:30 Uhr, Feiertage 10-17 Uhr
03628-602049
information@arnstadt.de

29
Apr
Blick hinter die Kulissen
29.04.2019 um 09:30 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten, 99310 Arnstadt

Theaterführung mit Lichtshow.
 
 
Tickets gibt es hier oder in der
 
Tourist-Information Arnstadt
Markt 1
99310 Arnstadt
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15:30 Uhr, Feiertage 10-17 Uhr
03628-602049
information@arnstadt.de

29
Apr
Woche des Lesens
29.04.2019 um 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Grundschüler zu Gast in der Kinderbibliothek.

Einträge insgesamt: 412
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Veranstaltungstipp

Wirtschaftsfrühling Arnstadt 2019

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Telefax: 0 36 28 / 66 18 47
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