Stadt Arnstadt

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16
Dez
Advent unterm Turm
16.12.2018
Veranstalter: Neideckverein Arnstadt
Ort: Schlossruine Neideck

Freitag, 14. Dezember 2018
14.00 - 18.00 Uhr Reiten für Kinder, Western- und Wanderreitverein Holzhausen, Reitstation am Brunnen
14.00 Uhr Weihnachtslieder und mehr, Evangelische Kindertagesstätte, Bühne
14.30 Uhr Eröffnung des Weihnachtsmarktes & Prämierung der Weihnachtsbäume, Bühne
15.00 Uhr Weihnachtslieder und mehr, Chor der Emil-Petri-Schule, Bühne
16.00 - 18.00 Uhr Der Weihnachtsmann geht um, Gelände Neideck
16.00 Uhr Weihnachtslieder und mehr, Singmäuse, GS Johann-Sebastian-Bach | Bühne
16.30 Uhr Weihnachtslieder und mehr, Kita Rabennest, Bühne
17.00 Uhr Weihnachtslieder und mehr, Geschwister-Scholl-Schule, Bühne
17.30 Uhr Wir machen einen Regenbogen, Kindergarde AKC, Bühne
18.15 Uhr Trommelklänge, Trommler Narrhalla, Gelände Neideck
18.30 Uhr Feuershow, LumenCantus, Gelände Neideck

ganztägig
Eiskletterwand, Gelände Neideck
Kinderschminken, AKC, Gewölbe
Kinderschminken,Ballonmodellage, Mäusetraum, Gewölbe
Kinderkarussell & Eisenbahn, Gelände Neideck
Bobsimulator, Gelände Neideck
Rapunzel, lass dein Haar herab!, Pagodenzelt am Turm    
    
Samstag, 15. Dezember 2018
14.00 - 18.00 Uhr Reiten für Kinder, Western- und Wanderreitverein Holzhausen, Reitstation am Brunnen
14.00 Uhr Schneewittchen kommt!    - Lassen Sie sich überraschen! Elterngruppe der Kita „KinderSegen“, Bühne
14.00 - 16.00 Uhr Der Weihnachtsmann geht um, Gelände Neideck
15.00 Uhr Ein Päckchen Buntes zur Weihnachtszeit,Tanz und Chor, GS Ludwig Bechstein, Bühne
16.15 Uhr Unsere Musik ist unser Lebensgefühl, jazzy-duo, Bühne
17.30 Uhr Klangvolles - mit starken Stimmen, Vocalissimo, Bühne
18.30 Uhr REVOLVINGDOOR, Bühne
20.00 - 22.00 Uhr Christmas Rocktail Party, im beheizten Zelt

ganztägig
Eiskletterwand, Gelände Neideck
Kinderschminken, AKC, Gewölbe
Kinderschminken - Ballonmodellage, Mäusetraum,Gewölbe
Kinderkarussell & Eisenbahn, Gelände Neideck
Bobsimulator,Gelände Neideck
Rapunzel, lass dein Haar herab!, Pagodenzelt am Turm
    
Sonntag, 16. Dezember 2018   
14.00 - 18.00 Uhr Reiten für Kinder, Western- und Wanderreitverein Holzhausen, Reitstation am Brunnen
14.00 - 16.00 UhrDer Weihnachtsmann geht um, Gelände Neideck
14.00 Uhr Bratwursttheater Holzhausen, Lassen Sie sich überraschen!, Bühne
15.00 Uhr Bläserklänge zur Weihnachtszeit, Posaunenchor, Bühne
15.40 Uhr Trommelklänge, Narrhalla-Trommler, Gelände Neideck
16.00 - 18.30 Uhr Red Heaven, Rockband, Bühne

ganztägig
Eiskletterwand, Gelände Neideck
Kinderschminken, AKC, Gewölbe
Kinderschminken - Ballonmodellage, Mäusetraum,Gewölbe
Kinderkarussell & Eisenbahn, Gelände Neideck
Bobsimulator,Gelände Neideck
Rapunzel, lass dein Haar herab!, Pagodenzelt am Turm 

16
Dez
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
16.12.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

16
Dez
Arnstädter Adventsfenster
16.12.2018 um 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Veranstalter: Stadtverwaltung Arnstadt
Ort: verschiedene Orte und Geschäfte
17
Dez
Krabbelgruppe
17.12.2018 um 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11, 99310 Arnstadt
17
Dez
Nordic Walking
17.12.2018 um 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11, 99310 Arnstadt
17
Dez
Geschichten-Advents-Kalender
17.12.2018 um 16:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Silke Henkel liest „Mama Muh feiert Weihnachten“

17
Dez
Arnstädter Adventsfenster
17.12.2018 um 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Veranstalter: Stadtverwaltung Arnstadt
Ort: verschiedene Orte und Geschäfte
17
Dez
Stefanie Hertel "Märchenhafte Weihnacht"
17.12.2018 um 19:00 Uhr
Veranstalter: Theaterverein Arnstadt e.V.
Ort: Theater im Schlossgarten

Eine märchenhafte Weihnacht kann die ganze Familie erleben.
Stefanie Hertel, die auf mehr als 30 Jahre Bühnenerfahrung zurück blickt, wird das Weißenfels er Publikum mit einem hundertprozentigen Livekonzert verzaubern.
Eine märchenhafte Weihnachtsgeschichte, neue und traditionelle Weihnachtslieder, wunderschöne Balladen, mehrstimmiger Gesang, werden den Besuchern hautnah mit Herzenswärme und Charme präsentiert. In kleiner Bandbesetzung, mit ihrem Ehemann Lanny Lanner, selbstverständlich ihrem Vater Eberhard Hertel und zwei langjährigen Musikerkollegen, wird sie eine familiäre und märchenhafte Weihnachtsstimmung zaubern, die das Publikum, egal ob groß oder klein, in seinen Bann zieht, begeistert und berührt.

18
Dez
Mein liebstes ALLERliebstes Bilderbuch
18.12.2018 um 09:00 Uhr bis 10:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Vorlesezeit für die Jüngsten ab 3.

18
Dez
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
18.12.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

18
Dez
Geschichten-Advents-Kalender
18.12.2018 um 16:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Andy Walther liest „Siku und die Nacht der Tiere“.

18
Dez
Arnstädter Adventsfenster
18.12.2018 um 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Veranstalter: Stadtverwaltung Arnstadt
Ort: verschiedene Orte und Geschäfte
19
Dez
Krabbelgruppe
19.12.2018 um 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11, 99310 Arnstadt
19
Dez
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
19.12.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

19
Dez
Eine Weihnachtsgeschichte
19.12.2018 um 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Buchlesung für Grundschüler

19
Dez
Strickgruppe "Flotte Maschen"
19.12.2018 um 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum
Ort: Rankestraße 11
19
Dez
Arnstädter Adventsfenster
19.12.2018 um 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Veranstalter: Stadtverwaltung Arnstadt
Ort: verschiedene Orte und Geschäfte
20
Dez
Eine Weihnachtsgeschichte
20.12.2018
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Buchlesung für Grundschüler

20
Dez
Sonderausstellung: Hauptfabrikation hierselbst Handschuhe und Schuhwerk
20.12.2018 um 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstalter: Schlossmuseum Arnstadt
Ort: Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt

Ausstellungsgespräche: jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Arnstadt noch eine kleine Ackerbürgerstadt mit 4.885 Einwohnern und einer langen Gewerbetradition, besonders im Leder verarbeitenden Handwerk. Die Innung der Schuhmacher war mit 119 Meistern, die Loh- und Weißgerber mit 62 Meistern und die Beutler- und Handschuhmacher mit 14 Meistern vertreten. Einige kleine Gewerbe wurden bereits als Fabriken erwähnt. Zu ihnen gehörten Friedrich Henneberg, seit 1825 fertigte er Feuerlöschhanddruckspritzen, August Broemel baute seit 1831 Brückenwaagen, H.W. Bachmann führte seit 1836 eine Mützenfabrikation und bei Wilhelm Amling wurden Luxus-Kutschen hergestellt.

Im Jahr 1848 erhielten die Kaufleute Friedrich Reinhold Liebmann aus Oberweißbach und Ernst Kiesewetter aus Arnstadt von der fürstlichen Landesregierung in Sondershausen die Konzession für den Betrieb einer Lederhandschuhfabrik mit Gerberei und Färberei. Mit Gründung dieser Handschuhfabrik begann in Arnstadt der Prozess der Industrialisierung. Die Zahl der Lohnarbeiter vervielfachte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auch der Anteil berufstätiger Frauen und Kinder wuchs. Als weiterer Zweig fabrikmäßiger Lederverarbeitung bildete sich ab 1860 eine Schuhfabrikation heraus. Industrielle Aktivitäten waren auch deutlich in der Metallverarbeitung erkennbar.

Der ökonomische Aufschwung in Arnstadt vollzog sich nicht sprunghaft, eher stetig. Eine Vielzahl kleinerer Industriezweige entstand, deren ausgezeichnete Produkte weit über die Landesgrenzen exportiert wurden. Viele Fabrikanten produzierten noch mitten in der Stadt, in den Hinterhäusern und Nebengelassen ihrer Grundstücke. Hier setzte eine rege Bautätigkeit ein. Zahlreiche An-, Um- und Aufbauten an bestehenden Fabrikgebäuden wurden vorgenommen, Neubauten entstanden auch am Stadtrand. Mit der zunehmenden Nutzung der Dampfkraft erhöhte sich die Anzahl der Fabrik-Schornsteine, Maschinenhäuser und Dampfkesselhäuser in der Stadt. Für die zugezogenen auswärtigen Lohnarbeiter und Fabrikanten entstanden neue Wohngebiete und Villen. Die Zahl der Einwohner verdreifachte sich in einem Zeitraum von siebzig Jahren. Mit einer Stichbahn von Dietendorf (heute Neudietendorf) nach Arnstadt erhielt die Stadt im Jahr 1867 den Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1879 war die Bahnstrecke von Arnstadt nach Ilmenau fertig gestellt worden. Im Jahr 1885 konnte aufgrund zahlreicher industrieller Ansiedlungen eine Bahnstrecke nach Ichtershausen eröffnet werden.

Zudem erfolgte ein Ausbau des Straßennetzes, welches den jungen Industriezweigen die Rohstoffbeschaffung und den Absatz der Waren erleichterte. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt auch einen gesellschaftlichen Wandel. Zahlreiche Bade- und Kurgäste suchten Erholung in der Stadt. Restaurants und Gesellschaftshäuser luden ihre Gäste zum Verweilen ein.

Ausstellungsgespräche

jeweils Freitag, 15.00 Uhr in der Ausstellung

 

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Dez
Mein liebstes ALLERliebstes Bilderbuch
20.12.2018 um 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Vorlesezeit für die Jüngsten ab 3.

20
Dez
Geschichten-Advents-Kalender
20.12.2018 um 16:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstalter: Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt
Ort: Bibliothek im Prinzenhof

Liv-Berit Heinz liest eine Überraschungsgeschichte.

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