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TA-Forum Gesundheit: Das künstliche Kniegelenk

Das künstliche Kniegelenk - wieder sportlich aktiv nach Kniearthrose

Patientenvortrag am 2. April in der Emil-Petri-Schule

Gelenkverschleiß zählt zu den häufigsten chronischen Krankheiten. Durch dauerhafte Fehl- oder Überlastung des Gelenks wird Knorpel abgebaut: Die einst glatte, dicke Knorpelschicht, die das Kniegelenk überzieht, verliert durch Furchen und Risse ihre Gleitfunktion. Doch ohne ihre schützende Knorpelschicht reiben die Knochen aufeinander und werden beschädigt. Die Folgen sind Schmerzen, Schwellungen, Entzündungen, Bewegungseinschränkungen und Deformierungen der betroffenen Gelenke. Ein Vortrag im Rahmen des TA-Forums Gesundheit am 2. April, 17 Uhr in der Aula der Emil-Petri-Schule (Rudolstädter Straße 30, 99310 Arnstadt) soll Klarheit verschaffen: Prof. Dr. med. Maik Hoberg, Ärztlicher Direktor der Fachklinik für Orthopädie im Marienstift Arnstadt, gibt seinen Zuhörern einen Überblick rund um den Gelenkersatz am Knie und geht dabei auch auf die Besonderheiten des Sportlerknies ein – einen besonderen Gelenkersatz für sportlich aktive Patienten.

Wie ist ein Knie aufgebaut? Wie sieht ein kaputtes Knie aus? Welche Formen der Arthrose gibt es, wie entsteht sie und wie entwickelt sie sich? Zu diesen Aspekten, aber auch zu Behandlungsmöglichkeiten, die Betroffenen zur Verfügung stehen, gibt der erfahrene Orthopäde Auskunft. Dabei zeigt Prof. Hoberg auch auf, wo die konservative Behandlung ansetzt und ab wann man über eine Operation nachdenken sollte. Im Vortrag demonstriert er den Zuhörern auf anschauliche Art den „Baukasten Knieprothese“, zeigt, welche Knieprothesentypen es bis hin zum „Sportlerknie“ gibt, wie eine Operation geplant wird und geht auf OP-Techniken und Materialien ein.

„Knorpel ist ein dreidimensionales System, das trotz Bemühungen der Forschung noch nicht zufriedenstellend reparierbar ist“, sagt Chefarzt Hoberg. „Krankengymnastik und Medikamente können helfen, die Beschwerden zu lindern und den Krankheitsprozess zu verlangsamen.“ Erst wenn die erhoffte Wirkung nicht mehr gegeben sei, denke man über den Einsatz künstlicher Kniegelenke, sogenannter Endoprothesen nach. „Ziel ist, möglichst Schmerzfreiheit zu erzielen, Fehlstellungen zu korrigieren und ein gutes Gehvermögen herzustellen“, so der renommierte Experte.

Im Anschluss an den Patientenvortrag haben die Besucher die Gelegenheit, dem anwesenden Ärzteteam ihre Fragen zu stellen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist zu diesem Termin nicht erforderlich.

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Veranstalter: Tourist-Information Arnstadt
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Sa. 20.04.2019 - 18:00 bis 23:59 Uhr
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