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Gesund Arbeiten im Bad Arnstadt

Foto: Stefan Röder, Katrin Köhler und Kerstin Nominat (beide Bad) v.l.n.r.
Foto: Stefan Röder, Katrin Köhler und Kerstin Nominat (beide Bad) v.l.n.r.

Was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn wenn Sie an das Sport- und Freizeitbad in Arnstadt denken? Ein paar Bahnen schwimmen, entspannt in der Sauna liegen oder sich bei einem Aquafit-Kurs auspowern? Egal was, sie tun etwas für Ihre Gesundheit.

Damit dies so ist und bleibt sind im 2-Schichtsystem ca. 15 Mitarbeiter der Bäder- und Beteiligungsverwaltung Arnstadt GmbH (BBV) von Montag bis Sonntag vor und hinter den Kulissen für Sie aktiv. Um ihre Gästen ein kleines Stück auf dem Weg der persönlichen Gesundheitsförderung zu begleiten, müssen die Angestellten aber ebenfalls gesund bleiben und motiviert ihren Job verrichten. Und genau hier findet sich der Ansatz, warum sich die Geschäftsleitung zusammen mit dem Betriebsrat und der Schwenninger Krankenkasse intensiv Gedanke über gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen im Arnstädter Bad machen. „Wir pflegen bereits seit vielen Jahren eine sehr guten Geschäftsbeziehung zur Schwenninger Krankenkasse“, weiß Oliver Steinacker von der BBV-Geschäftsleitung zu berichten. „Die Kooperation beruht nicht nur auf eine gute Nachbarschaft am Arnstädter Wollmarkt, sondern findet ihren Ursprung in zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen und u.a. auch in Sonderrabattvereinbarungen für Versicherte der Schwenninger Krankenkasse.“ führt Steinacker weiter aus. So war es naheliegend den bestehenden Kontakt auch auf den Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements auszudehnen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde im April 2018 geschlossen.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arnstädter Sport- und Freizeitbades stehen im Mittelpunkt und damit einhergehend die Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen, die Förderung einer aktiven Mitarbeiterbeteiligung sowie die Stärkung persönlicher Kompetenzen“ fasst Steinacker die Ziele zusammen. Um die bestehenden Strukturen kritisch zu betrachten und zukünftige Maßnahmen solide planen zu können, wurde ein Arbeitskreis Gesundheit gebildet, welcher ca. 4x jährlich tagt. Die Leitung des kleinen Gremiums übernimmt federführend Stefan Röder von der Schwenninger Krankenkasse. Röder berichtet dass man sich in den ersten Sitzungen primär mit der Optimierung der internen Kommunikation und nicht mit der Planung von Gesundheitsmaßnahmen beschäftigt hat. „Unser Ziel ist es alle Mitarbeiter mit den verschiedensten Themen nicht nur zu erreichen, sondern auch abzuholen. D.h. wir haben versucht Informationsbarrieren aufzudecken, um diese Stück für Stück abzubauen. Was hilft es gute Maßnahmen zu planen, wenn die Info nicht weitergeben wird. Das sorgt nicht nur für Unmut, es stört sogar die Betriebsabläufe des Alltagsgeschäftes.“ betont Röder weiter. „Um den Mitarbeitern die Bedingungen am Arbeitsplatz zu erleichtern, haben wir diese außerdem besichtigt, Gespräche mit den Mitarbeitern geführt und die Gefährdungsbeurteilungen der Arbeitssicherheit geprüft, die uns Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigten“ erklärt Röder die weiter Vorgehensweise. Im Ergebnis wurden z.B. eine Steharbeitsplatzmatte und eine ergonomische Steharbeitsplatzhilfe für das Kassenpersonal angeschafft.

Die klassischen Gesundheitsmaßnahmen durften natürlich trotzdem nicht fehlen. So gab es im vergangenen Jahr u.a. einen Gesundheitsaktionstag inklusive einer Körperbauanalyse und einem Ernährungsvortrag, durch den ASW Club, für alle Angestellten, eine teambildende Segway-Tour mit einem Workshop für bewegungsfreundliche Ausgleichsübungen sowie eine gesunde Weihnachtsfeier mit Bewegung und gesundem Essen. Außerdem unterzeichnete die BBV die Luxemburger Deklaration, die die Grundsätze für die betriebliche Gesundheitsförderung vorgibt und der europaweit namenhafte Großunternehmen angehören. Das Thema erlangt somit einen gewissen Stellenwert, es sind nicht mehr nur leer Worte, sondern Unternehmensziele, die den Mitarbeitern zugutekommen. Auch in diesem Jahr werden weitere Anschaffungen für Sitzarbeitsplätze im Aufsichts- und Bürobereich des Bades getätigt. Erst kürzlich wurden die Mitarbeiter des Bades kreativ und entwarfen ein Logo sowie einen Slogan für ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement, um künftig ein einprägsames Erscheinungsbild und Wiedererkennungsmerkmal zu haben. „BBV – Gemeinsam zum Ziel“ lautet von nun an der Leitspruch, bei dem alle im Boot sitzen werden.

Nachdem einige Mitarbeiter bereits beim Silvesterlauf sportlich ins neue Jahr gestartet sind, soll es auch in diesem Jahr wieder Laufteams des Bades geben, ebenso Betriebsausflüge, Gesundheitstage und eine Weihnachtsfeier unter dem Motto der Gesundheit. Die Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Getreu den Motto: „Gesund arbeiten für die Gesundheit unserer Gäste“

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